Ferienzeit bringt Katzenleid

Hagen. (anna) Katzen sind nun mal ihre große Leidenschaft. Die 50-jährige Dagmar Kolatschke, die auf der Hagener Höhe am Kuhlerkamp mit Ehemann Norbert daheim ist, teilt ihr Leben seit sechs Jahren auch mit ihren Main-Coon-Katern  Balou“ und  Jego“.  Und weil sie in Sachen Katzenhaltung alles richtig machen wollte, studierte sie an der Akademie für Tierheilkunde im schweizerischen Drünten Tierpsychologie mit dem Schwerpunkt Katze. Weiterhin ist sie Mitglied im Berufsverband der Tierverhaltensberater und -trainer.
„Die meisten Probleme bei der Katzenhaltung entstehen durch Missverständnisse“, weiß Dagmar Kolatschke. „Der Halter kann das Verhalten seiner Katze nicht richtig deuten und schon gibt es Ärger. Wahre Detektivarbeit ist es dann, die Gründe für das unerwünschte Verhalten heraus zu finden. Wer freudvoll mit einer Katze zusammenleben will, muss auch an sich selber arbeiten und konsequent agieren.“

Ferienzeit

Jetzt, kurz vor der Urlaubszeit, macht sich Katzenfreundin Dagmar Kolatschke wieder Gedanken über das Schicksal vieler Stubentiger, die ausgesetzt werden oder in fragwürdigen Pensionen mit übelster Boxenhaltung landen.
„Zurück bekommt man dann mit Sicherheit ein verhaltensgestörtes Tier“, meint die Psychologin, „wenn man die Katze nicht mit in den Urlaub nehmen kann, sollte man unbedint dafür Sorge tragen, dass sie zweimal am Tag mit Futter und Zärtlichkeiten bedacht wird. Eine Pension sollte die Katzen in Gruppen halten, über ein Spielzimmer verfügen und auch Einzelgängern gerecht werden können.“

Urlaub mit Katze

„Wir hingegen sind von Anfang an mit unseren Katzen in den Urlaub gefahren“, berichtet Dagmar Kolatschke, „das ist völlig unproblematisch, wenn man die Tiere langsam ans Autofahren gewöhnt.“
Inzwischen gebe es an der Küste reichlich Ferienhäuser speziell für Katzenhalter. „Sie verfügen über eine passende Einrichtung und eine große Außenvoliere“, erklärt die Katzenfrau. „Doch mehr als sechs Stunden Autofahrt sollte man den Samtpfoten nicht zumuten.“ Dagmar Kolatschkes Kater sind so ans Autofahren in ihrer großen Box gewohnt, dass sie die Reisezeit jedes Mal komplett verschlafen.
Von klein auf wurden sie regelmäßig in einer Box mit dem Auto kutschiert, dabei wurde die Streckenlänge immer etwas vergrößert. Mal ging’s in den Wald, wo fremde Gerüche lauerten, mal zu Freunden. Nach der Tour gab es immer köstliche Leckereien, so dass die Tiere mit Box und Autofahren nur positive Aspekte verbinden. „Jetzt ist alles völlig unproblematisch.“
Mehr Infos zum Thema Katze und zu Dagmar Kolatschke gibt es im Internet unter:
www.tierpsychologie-luckycats.de.