Feuervögel als Filmstars

Hagen. (Red.) Mit Hochspannung, nie zuvor gefilmten Blicken hinter die Kulisse und spannenden Hintergrundinfos wird Regisseur Jens Pfeifer nicht nur Hagener Basketball-Fans begeistern: Am Dienstag, 8. November 2011, 19.30 Uhr, stellt der Jung-Regisseur seinen ersten Langfilm „Phoenix in der Asche – ein Jahr im Abstiegskampf“ im hiesigen CineStar vor – mit dabei auch zahlreiche der in der Dokumentation porträtierten Spieler von Phoenix Hagen. Der Vorverkauf an der Kinokasse hat begonnen.

Banges Warten: Ist der Klassenerhalt geschafft - oder nicht? Der gebürtige Hagener Jens Pfeifer begleitete eine ganze Saison lang das Feuervogel-Team und verarbeitete das Rohmaterial zu einer packenden Dokumentation.

Härter als der Weg in die Bundesliga ist nur eines: An der Tabellenspitze zu bestehen. Mit welchen Taktiken und mannschaftsinternen Auseinandersetzungen der traditionsreiche Basketball-Club Phoenix Hagen sein Renommee zurück erlangte, zeigt der gebürtige Hagener Jens Pfeifer jetzt mit „Phoenix in der Asche“. Eine ganze Saison lang begleitete der Regisseur das Feuervogel-Team und verarbeitete 120 Stunden Rohmaterial zu einer packenden, rund 90-minütigen Dokumentation, die bereits auf dem Filmfest München gefeiert wurde.

Mitreißende Spielszenen treffen auf hitzige Diskussionen zwischen den Basketball-Stars, Studien des Trainerteams Ingo Freyer und Steven Wriedt werden mit authentischen Szenen aus der Kabine verbunden. Noch näher kommt man einem Basketball-Team nur, wenn man selbst spielt.

Zwischen Hoffen und Bangen

„Phoenix in der Asche“ zeigt den Verein zwischen Hoffen und Bangen auf ein Bestehen in der ersten Liga. Die seit 1966 von Erfolg gekrönte Basketball-Karriere der Stadt Hagen drohte nach der Insolvenz des Hauptsponsors Brandt im Jahre 2003 ein jähes Ende zu finden. Erst die neue Konstellation mit Phoenix Hagen unter Trainer Ingo Freyer und Geschäftsführer Oliver Herkelmann verschaffte der Mannschaft wieder die Rückkehr in die erste Liga. Einziges Problem: Es fehlte seinerzeit ein angemessener Austragungsort für die geforderten 3000 Zuschauerplätze.

Als Übergangslösung baute man bekanntlich eine alte Tennishalle um (Färberstraße), während die Ischelandhalle zur dauerhaft großen Spielstätte umfunktioniert wurde. Doch das allein reichte nicht, um in „Liga eins“ bestehen zu können. Wir erinnern uns: Als auch Basketball-Star und Neuzugang Michael Hakim Jordan keine Wunder vollbringen konnte, wuchs der Respekt vorm alles entscheidenden Spiel in Düsseldorf

Doch dann war der Klassenerhalt gesichert. Und mit ihm der Film. Er feiert jetzt seine „Große Premiere“ im CineStar Hagen! „Phoenix in der Asche“ ist eine Sport-Dokumentation; Karten hierfür gibt es an der Kinokasse oder unter cinestar.de (Eintrittspreis 6 Euro).