Fliegender Holländer zum letzten Mal

Der „Fliegende Holländer“ geht zum letzten Mal über die Hagener Bühne. Szenenbild mit Veronika Haller als Senta. (Fotograf: Klaus Lefebvre)

Hagen. Die letzte Vorstellung der romantischen Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner findet am heutigen Samstag, 16. Dezember, ab 19.30 Uhr, im Theater Hagen (Großes Haus) statt. Alle sieben Jahre, so erzählt die Legende vom „Fliegenden Holländer“, geht der zur Ruhelosigkeit verdammte Seemann an Land auf der Suche nach der Liebe und Treue einer Frau. Nur diese könnten ihn erlösen. Regie-Duo Die Schwestern Beverly und Rebecca Blankenship setzten als Regie-Duo ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und nahmen in Hagen den Mythos von ewiger Liebe und der Forderung nach ewiger Treue genauer unter die Lupe. In archaischen Bildern erzählen sie eine Geschichte von den Schattenseiten der Gesellschaft, in der die Angst vor dem Fremden und der eigenen dunklen Seite umgeht wie ein Gespenst.

Der Ausstatter Peer Palmowski entwarf dazu ein spektakuläres Bühnenbild mit 24.000 Litern Wasser auf der Bühne. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton singen und spielen: Karsten Mewes (Holländer), Veronika Haller (Senta), Rena Kleifeld (Mary), Ladislav Elgr (Erik), Daniel Jenz (Steuermann), Rainer Zaun (Daland); Chor und Extrachor und Statisterie des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen. Karten gibt‘s an der Theaterkasse.