Fotorealismus erklärt

Hagen. Fasziniert, aber gleichzeitig auch erstaunt, stehen
die Besucher aktuell im Osthaus-Museum Hagen vor den Kunstwerken, die dort
zur Zeit in einer sehenswerten Ausstellung gezeigt werden. Dann gehen sie ganz
nah ran. Und tatsächlich, bei genauem Hinsehen erkennen sie, dass es keine
Fotografien sind, sondern wirklich Gemälde.
Täuschend echt erscheinen die amerikanischen Straßenkreuzer und
chromblitzenden Motorräder, die Straßenzüge im Sonnenlicht, die Menschen in
ihrer Umgebung und viele weitere Darstellungen aus dem Alltag. Der Begriff
„Fotorealismus“ für diese Art der Malerei trifft die Sache auf den Punkt. Immer
wieder taucht die Frage auf, wie es möglich ist, so naturgetreu zu malen und
welche Technik dahinter steckt.
Antworten auf all diese Fragen gibt am Sonntag, 30. Oktober 2016, um 16 Uhr,
Andreas Orosz, der selbst mit zwei Gemälden in der Ausstellung vertreten ist.

Der 1960 in Gießen geborene Künstler lebt in Wiesbaden und ist seit 2008
Professor an der Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei
Bonn. Das Künstlergespräch ist kos­tenlos für alle Besucher mit gültiger
Eintrittskarte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.