Hagen. Schmecken soll es. Und gesund soll es außerdem sein. Auf diese zwei ganz einfachen Faktoren lassen sich die Ansprüche runterbrechen, die der moderne Mensch an seine Nahrung stellt.

Leckeres, gesundes Essen – Was genau ist das und wie lässt es sich zubereiten? Dieser Frage wollen vier Spezialisten ganz praktisch und höchst lustvoll nachgehen. Wenn sie den Herd anschmeißen, die Messer wetzen und mit Töpfen und Pfannen jonglieren, dürfen vierzehn Wochenkurier-Leser live dabei sein, lernen, mitkochen und vor allem mitessen.

Erstes Kochseminar „Gesundheit (er)leben“

Aber der Reihe nach. „Gesundheit (er)leben“ heißt das erste Kochseminar dieser Art, das am Donnerstag, 21. März, von 18 bis 21 Uhr in der Kochwerkstatt von Hummer Catering , in Kückelhausen, Schlackenmühle 16, stattfindet. Dazu laden Inhaber Matthias Hummer, der Leiter der Kochschule Matthias Fabry, Daniel Oelke, Regionalgeschäftsführer der Barmer Krankenkasse, und die Physiotherapeutin Verena Doennig-Wagener, Inhaberin des Therapiezentrums Kö40, ein.

„In der kleinen Gruppe kann man tatsächlich alle ansprechen und den Menschen wirklich etwas beibringen, das sie später zuhause in ihrem Alltag anwenden können“, sagt Catering-Experte Matthias Hummer. Beibringen möchte er den Teilnehmern, wie einfach gesundes, leckeres Essen zubereitet werden kann, aber auch wie abwechslungsreich es ist und dass es gar nicht „Verzicht“ bedeuten muss.

Matthias Fabry, den Leiter der Kochschule an der Schlackenmühle, treibt dabei stark der Nachhaltigkeitsgedanke. Er sagt: „Jegliches Übermaß ist ungesund. Man muss ausgewogen essen und trinken und mit allem Maß halten. Wichtig ist mir zu wissen, woher genau die Lebensmittel kommen, wie sie gezüchtet oder produziert wurden. Ich persönlich kaufe möglichst in der Nähe frisch ein: In kleinen Betrieben vor Ort oder in Raiffeisenmärkten.“ Er will im Kochseminar Bewusstsein wecken für die Herkunft und den Wert der Lebensmittel. Dabei geht er durchaus kritisch mit den gängigen Bio-Siegeln um.

Kochen lernen für die Alltagsküche

„Wir sind hier keine Magier“, lacht Matthias Hummer. „Wir kochen alltägliche Gerichte mit alltäglichen Küchengeräten. Wer offen ist für das Thema, kann seinen Horizont erweitern, Neues kennenlernen und alles leicht nachkochen. Jeder bekommt am Ende eine Sammelmappe mit allen Gerichten mit auf den Weg.“

Und was soll es geben? Geschnippelt, gedünstet, gegart, gebraten und geschmort wird alles Mögliche bis hin zur krönenden Süßspeise. Die Kochgruppe soll aus dem Vollen schöpfen, von allem etwas in breiter Vielfalt selbst herstellen, es appetitlich auf den Teller bringen und es in Ruhe genießen.

Essen und messen

Physiotherapeutin Verena Doennig-Wagener und ihr Mitarbeiter Arthur Habraschka werden sich in der Zwischenzeit mit interessierten Teilnehmern der Gesundheit in anderer Weise widmen. Über die bioelektrische Impedanz-Analyse (BIA) wird die Körperzusammensetzung ermittelt. Aus den Messungen werden das Gewicht und der Anteil von Körperfett, fettfreier Masse, Körperwasser und Muskelmasse abgeleitet. Die Körperzellmasse, die stoffwechselaktiven Bestandteile des Körpers und der Zellfitnesswert können durch an der rechten Hand und dem rechten Fuß platzierten Elektroden in 20 Sekunden bestimmt werden. Arthur Habraschka, fachlicher Leiter des Therapiezentrums Kö40, wertet die Ergebnisse aus und erklärt sie den Gemessenen.

Es lohnt sich, sich bewusst mit seiner Ernährung auseinander zu setzen. Davon ist auch Daniel Oelke von der Barmer überzeugt. „Das rechnet sich für jeden Einzelnen und letztlich auch für uns als Krankenkasse“, sagt er. „Da investieren wir gern: Wir finanzieren für unsere Versicherten eine individuelle Ernährungsberatung. Das hilft beim Gesundbleiben und beim Vermeiden oder Bewältigen von Krankheiten.“

Kochplätze im Los-Topf

Also: Ran an den Speck! Oder gerade nicht? – Dies beim „Gesundheit (er)leben“-Kochseminar herauszufinden, wird Freude machen und den Köchen das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Sieben Mal zwei Plätze sind im Los-Topf. Die sieben Gewinner dürfen nämlich mit einer Begleitperson ihrer Wahl zum Kochen kommen. Wer mitmachen möchte, muss nur bis Mittwoch, 6. März, um 12 Uhr eine E-Mail schicken an redaktion@wochenkurier.de. Das Stichwort „Kochseminar“ muss gleich in der Betreffzeile zu lesen sein. Bitte unbedingt Namen, Adresse und Telefonnummer mit angeben.

 

 

 

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