Große Verdi-Kundgebung

(Foto: Bärbel Taubitz)

Hagen. Nach der zweiten ergebnislosen Lohnverhandlungsrunde für den Öffentlichen Dienst rief die Gewerkschaft Verdi am vergangenen Mittwoch zu Warnstreiks, auch in Hagen auf. Deshalb blieb an vielen Stellen der Müll stehen und zahlreiche Menschen kamen nur erschwert mit Bussen und Bahnen zum Arzt, zur Arbeit oder zur Schule. Rund 800 Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Wirtschafts- und Entsorgungsbetriebe sowie aus städtischen Kitas bis hin zur Sparkasse Hagen/Herdecke marschierten in drei Demonstrationszügen bis zum Friedrich-Ebert-Platz, wo eine große Kundgebung mit Reden und Musikbeiträgen stattfand. Dem Streik hatten sich außerdem rund 100 Bedienstete der Telekom angeschlossen. In vier Wochen soll erneut über Lohnerhöhungen verhandelt werden.