Hagen ist für neuen Polizeipräsidenten kein Neuland

Hagen. (th) Die Polizei in Hagen hat einen neuen Präsidenten. Seit dem ersten April hat Wolfgang Sprogies die Nachfolge von Frank Richter angetreten. Am Mittwoch, 8. April 2015, wird er unter Beisein von Ralf Jäger, NRW-Minister für Inneres und Kommunales, und Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz offiziell ins Amt eingeführt. Frank Richter, der das Amt des Polizeipräsidenten in Essen übernimmt, wird gleichzeitig verabschiedet.

Sprogies wurde 1955 in Berlin geboren, floh mit seinen Eltern jedoch schon im Alter von drei Jahren in den Westen. Er machte sein Abitur in Neuss und absolvierte danach den Wehrdienst. Anschließend studierte er Jura in Köln und sammelte bereits während des Studiums erste Erfahrungen mit Verwaltungstätigkeiten bei der Studentenvertretung (Asta) und als Fakultätssprecher. 1984 schloss er sein Examen ab.

Hagen kein Neuland

Nach 15 Monaten in der Rechtsvertretung begann er im Oktober 1985 seinen Dienst für das Land Nordrhein-Westfalen, für das er seitdem in verschiedenen Funktionen tätig ist. Neben Verwaltungsaufgaben im Bereich Schule, Umwelt und Soziales übernahm Sprogies auch mehrfach Stellungen im Polizeibereich.

Hagen ist für ihn kein Neuland. Von 1993 bis 1999 leitete Sprogies die Verwaltung der Hagener Polizei und war darüber hinaus auch mehrere Jahre lang Vertreter der damaligen Polizeipräsidenten. In dieser Zeit entwickelte sich Hagen zum Ausbildungsstandort der Polizei und Sprogies war der erste Ausbildungsleiter.

Bestens aufgestellt

Da er in Hagen „polizeilich das Laufen lernte“, hatte er immer eine Verbindung zur hiesigen Polizei, auch als er von 2005 bis 2013 Verwaltungsleiter der Polizei in Bochum war. Ein Jahr lang übernahm er vorübergehend auch die Leitung der dortigen Polizei. Somit ist er sowohl mit seinem neuen Arbeitsort als auch mit seinen neuen Aufgaben bestens vertraut und  musste nicht lange überlegen, als ihm das Angebot für das Amt des Polizeipräsidenten in Hagen unterbreitet wurde.

Sprogies freut sich auf den neuen Abschnitt seiner Karriere, der – wie seine gesamte bisherige Karriere –  von einem vielfältigen Aufgabenfeld geprägt ist. Die Polizei in Hagen ist seiner Meinung nach schon jetzt bestens aufgestellt. Und die nächste Zeit möchte er nutzen, um in internen und externen Gesprächen herauszufinden, wie die Arbeit der Polizei und damit letztlich die Sicherheit der ganzen Stadt in Zukunft noch weiter verbessert werden kann.