Hagen: OB und Kämmerer stellen sich

Hagen. Kämmerer Christoph Gerbersmann hat am 26. April 2012 im Rat der Stadt Hagen einen Haushaltssanierungsplan (HSP) eingebracht. Mit ihm verknüpft sind zahlreiche Maßnahmen, die Einsparungen sowie Mehreinnahmen in einer Größenordnung von rund 15 Millionen Euro vorsehen.

Wie schon bei der Diskussion ums Haushaltssicherungskonzept 2011 sollen die Hagener Bürger auch jetzt wieder selbst zu Wort kommen. Und zwar im Rahmen einer Bürgerversammlung am Mittwoch, 23. Mai 2012, 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, in der Aula des Ricarda-Huch-Gymnasiums, Voswinckelstraße 1.

Das Konzept, ganz direkt mit den Hagenern über zwingend notwendige Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung zu sprechen, war bereits im Herbst 2010 voll aufgegangen. Oberbürgermeister Jörg Dehm: „Das konnten wir nicht nur an der hervorragenden Resonanz ablesen, sondern insbesondere auch an der Bereitschaft zahlreicher Bürger, selbst konstruktive Sparvorschläge einzubringen. Folglich wollen wir uns auch jetzt, wo wieder schmerzliche Maßnahmen ins Haus stehen, abermals einer offenen Diskussion stellen. Bedingt durch den vom Gesetzgeber vorgegebenen, extrem engen Zeitrahmen müssen wir uns dieses Mal allerdings auf eine zentrale Bürgerversammlung konzentrieren.“

Neben einem Blick auf Zahlen und Fakten zur aktuellen, weiterhin überaus dramatischen Finanzsituation der Stadt, werden OB Jörg Dehm und Kämmerer Christoph Gerbersmann die Eckpunkte des HSP vorstellen, um dann im Detail auf jene Maßnahmen einzugehen, die die Bürger in den nächsten Jahren besonders betreffen werden. Anschließend wird den Gästen in mehreren Runden Gelegenheit gegeben, mit dem Oberbürgermeister und dem Kämmerer über die angesprochenen Themen zu diskutieren.

OB Jörg Dehm: „Ich denke, dass wieder viele Bürger die Gelegenheit nutzen werden, im Rahmen dieser Versammlung ihre Ideen, Anregungen und Bedenken zum HSP zu äußern, aber auch selbst konkrete Vorschläge einzubringen. Gleichzeitig hoffe ich und wünsche mir, dass darüber hinaus viele weitere Hagener von der Möglichkeit Gebrauch machen, sich über ein entsprechendes Online-Formular aktiv an der Diskussion zu beteiligen.“