Heiße Tipps für kalte Kalkulationen

Hagen. (san/nic) Die Energiewende ist nicht nur zu einem feststehenden Begriff, sondern auch zum Gebot unserer Zeit geworden und mittlerweile das Thema zahlreicher Projekte und Aktionen auch in der Volmestadt. Allen voran die Hagener Sparkasse – bietet sie in dieser Woche, am Freitag, 24. und Samstag, 25. Februar 2012, nun bereits zum dritten Mal die Hagener Energiespartage an.

Die 3. Hagener Energiespartage stehen vor der (Sparkassen-)tür: (v.l.) Walter Hunsmann, Obermeister der Hagener Malerinnung, Thorsten Wahl von der Schornsteinfegerinnung, Dirk Depping von der Mark-E, Kreishandwerksmeister Joachim Beinhold, Architekt Torsten Heumann und Klaus Markus Eichentopf, Obermeister der Innung Heizung/ Sanitär (nicht auf dem Foto) sowie weitere Fachleute werden den Besuchern in Fragen rund ums Energiesparen kräftig „einheizen“. (Foto: Schievelbusch)

Als eine „kleine Tradition“ sieht der Vorstandsvorsitzende der hiesigen Sparkasse, Frank Walter, das Ereignis bereits. Und Axel Zacharias, Leiter des Sparkassen-Immobilien-Zentrums, weist nicht ohne Stolz auf das Alleinstellungsmerkmal dieser zweitägigen Aktion hin: „Über Hagens Tellerrand hinaus gab es bereits Anfragen zur Organisation dieses Events und eine Fortbildung für Fachleute ist schon auch mit Anmeldungen von auswärts fast ‘dicht‘.“ Zwar gibt es auf seine Initiative hin seit nunmehr vier Jahren das ‘Netzwerk Gebäudeberatung‘, doch reicht dieses allein nicht zu einer ganzheitlichen Beratung in Sachen Energie. Und genau hier wollen die Beteiligten der 3. Hagener Energiespartage ansetzen: Die Energiewende ist nicht nur mit dem Einsatz neuester Materialien und Technologien zu vollziehen. Das Energiesparen ist immer noch das A und O. „Nur wenn beides konsequent zusammen praktiziert wird, geht es voran“, ist sich Frank Walter sicher.

Ein Thema – viele Experten

So hat das Finanzunternehmen ganz viele Kooperationspartner mit ins Boot geholt, um die Verbraucher mit ihren zahlreichen Fragen und bestehenden Unsicherheiten bestmöglich und vor allem neutral zu beraten. Zahlreiche Handwerksinnungen der Hagener Kreishandwerkerschaft werden neben Bausachverständigen, dem Haus und Grund Hagen und Umgebung e.V. und Vertretern der Stadt Hagen vertreten sein. An themengebundenen Ständen wird der Ratsuchende gleich verschiedenste Experten finden, um sein Problem von allen Seiten zu beleuchten. Die Fachvorträge geben tieferen Einblick in einzelne, für das Energiesparen wichtige Gebiete.

„Und dass der Verbraucher Fragen hat, das merken unsere Mitarbeiter täglich“, bestätigt Dirk Depping, Referent der Mark-E. „Ökostrom ist zur Zeit das Thema der Anrufer.“ Da pflichtet ihm Walter Hunsmann, Obermeister der Hagener Malerinnung bei: „Ganz viele Leute sind gewillt ihr Haus zu dämmen, haben aber große Angst vor Fehlentscheidungen bezüglich des Materials oder gar der Finanzierung.“ Hier werden die Energiespartage garantiert kompetente Beratung bieten.

Das Vortragsprogramm

Interessante Vorträge stehen auf dem Programm. Los geht’s am Freitag um 15.15 Uhr mit dem Thema „Kfw-Förderung und Baufinanzierung“, um 16 Uhr heißt es „Energiesparen vom Keller bis zum Dach“, bevor um 16.45 Uhr auf „Schäden bei unsachgemäßen energetischen Sanierungen“ eingegangen wird. Das letzte Vortragsthema des Tages um 17.30 Uhr lautet: „Modernisierungsmieterhöhung und -fristen“. Am Samstag startet der erste Vortrag um 10 Uhr wieder zum Thema „Kfw-Förderung und Baufinanzierung“, gefolgt von „Energiesparen vom Keller bis zum Dach“ (um 10.45 Uhr) und „Schäden bei unsachgemäßen energetischen Sanierungen“ (um 11.30 Uhr). Zwei neue Themengebiete folgen um 12.15 Uhr: „Die Energiewende – Energieeffizienz auch ein Weg?“ und um 13 Uhr: „Thermografie – Wärmebilder für eine Energieeffizienzanalyse“.

Infos von A bis Z

Eigentlich gibt es kein Thema rund ums energetische Sanieren, das nicht angesprochen wird. Selbst über Schimmel, Lärm und Radon gibt es Aufklärung. Richard Matzke und Hans Joachim Wittkowski widmen sich seitens der Stadt Hagen diesen Themen.

Klaus Völk von „Haus und Grund“ weiß auch um die oftmals schwierige finanzielle Situationen vieler Hausbesitzer und versucht nach optimalen Lösungen zu schauen. „Aber wir sehen immer wieder: Wer gar nichts tut in Sachen energetischer Renovierung hat ziemlich bald mit Leerstand seiner Immobilie zu kämpfen.“ Man muss ja nicht immer gleich mit so gutem Beispiel vorangehen wie die Sparkasse seinerzeit selbst, als sie ihre „Energieschleuder“ – den Sparkassenturm (das grüne Hochhaus) – sprengte, um energetisch hochmodern neu zu beginnen. Auch kleine Schritte werden aufgezeigt für Einsparwillige mit schlankerem Portemonnaie am 24. und 25. Februar 2012 im Sparkassen-Karree.