HVG setzt Erfolgskurs fort

Hagen. Die Hagener Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (HVG) zählt mit rund 900 Mitarbeitern, einer Bilanzsumme von rund 272 Millionen Euro und einem Investitionsvolumen von fast 4 Millionen Euro zu den großen Arbeitgebern in unserer Stadt. Das Dienstleistungsangebot der unterschiedlichen HVG-Gesellschaften – Hagenbad, Straßenbahn etc. – wird von den Bürgern fast täglich auf unterschiedlichsten Feldern wahrgenommen. Jetzt stellte HVG-Geschäftsführer Christoph Köther eine überaus erfreuliche Jahresbilanz vor. „Unser Unternehmen konnte im Geschäftsjahr 2013 das Rekordergebnis des Vorjahres nochmals übertreffen“, so Köther erfreut.

Straßenbahn AG positiv

Auch die Hagener Straßenbahn konnte ihr Geschäftsergebnis erneut leicht steigern. „Wir haben die Abläufe weiter optimiert und damit die Effizienz gesteigert. Obwohl sich der demografische Wandel auch in Hagen in geringeren Fahrgastzahlen niederschlägt, stellt sich das Ergebnis um rund eine Viertel Million Euro besser dar als im Vorjahr“, so Köther. Mit dem Projekt „HST 2.0“ rüstet sich das Verkehrsunternehmen für die Aufgaben der Zukunft: Ein neues Betriebsleitsystem soll die Prozesse verschlanken und die Leistungen für die Kunden verbessern. „Mit dieser Vier-Millionen-Euro-Investition verschaffen wir uns ein Stück Zukunftsfähigkeit“, ist sich der Vorstand sicher.

Die Zukunft im Blick haben auch die regelmäßigen Kundenforen des Unternehmens. 2013 feierten sie ein kleines Jubiläum: Bereits seit zehn Jahren tauschen sich Fahrgäste mit Fachleuten der Hagener Straßenbahnen zu aktuellen Fragen des öffentlichen Nahverkehrs und dem zukünftigen Angebot aus. Im Dialog entstehen Verbesserungsvorschläge und Ideen für eine noch bessere Mobilität in der Stadt.

Im Jahr 2013 hat die Hagener Straßenbahn (HST) insgesamt rund 34 Millionen Fahrgäste mit ihrer modernen und umweltfreundlichen Busflotte befördert. Der Fuhrpark wurde durch zehn neue Busse der Firma Solaris weiter verjüngt. Außerdem wurden im vergangenen Jahr die Vorbereitungen getroffen, drei junge gebrauchte Hybridbusse der Düsseldorfer Rheinbahn zu übernehmen. Damit verfügt die HST insgesamt über neun Hybridbusse. Außerdem werden in diesem Jahr noch zehn neue Gelenkbusse angeschafft.

Auf gutem Weg

Sowohl der Hohenlimburger Werkhof als auch die BSH (mit dem Seniorenzentrum Buschstraße) haben sich weiter stabilisiert. Beide Gesellschaften erzielten wieder positive Jahresergebnisse. Der Werkhof ist seit 2013 einer von 13 Trägern, die in Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis miteinander kooperieren und rund 2.000 Schülern von 30 Schulen eine qualifizierte Berufsorientierung bieten. Im Rahmen dieser Orientierungskurse lernen die Jugendlichen beim Werkhof verschiedene technische und kaufmännische Berufe kennen.

Ausbildung

Jedes Jahr befinden sich bei der HVG mehr als 40 junge Menschen in einer Berufsausbildung. „Bewusst bilden wir über Bedarf hinaus aus und übernehmen damit soziale Verantwortung für die Menschen in unserer Stadt“, erklärt Köther. „Wir wollen möglichst vielen Menschen einen guten Start ins Berufsleben ermöglichen – und auch einem sich abzeichnenden Fachkräftemangel entgegenwirken.“