„Im Westen manch Neues“: Irland-Vortrag

Hagen. Noch vor wenigen Jahren war Irland wegen seiner
Schuldenkrise in den Schlagzeilen. Seit 2013 ist das Land nicht mehr unter dem
so genannten Europäischen Rettungsschirm – und schon im März 2015 titelte der
Spiegel „Irland kommt mit riesigen Schritten aus der Krise“.
Aber nicht nur über den neuen Boom des Landes im Westen Europas berichtet
Eckhard Ladner in seinem VHS-Vortrag am Freitag, 11. November 2016, von 19 bis
ca. 21.15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Er spricht auch über
den Westen Irlands selbst: Galway, kulturelles Zentrum des irischen Westens,
Connemara, die raue Schönheit am Atlantik, Sligo und Mayo, die Grafschaften mit
solch gegensätzlichen Themen wie der Gas-Pipeline der Corrib-Gas-Fields, dem
Coleman-Centre für irische Musik, Tanz und Gesang in Gurteen und der größten
irischen Insel Achill Island, wo Heinrich Böll, viele Inspirationen für sein
„Irisches Tagebuch“ bekam.
All das sind Themen, auf die Eckhard Ladner in seinem von Bildern
illustrierten Vortrag eingehen wird, und die gleichzeitig Ankerpunkte der für
den August 2017 geplanten Studienreise sind.
Eckhard Ladner, Studien- und Programmleiter des Europäischen Bildungs- und
Begegnungszentrums Irlands, lebt seit Anfang der 1980er Jahre in Irland und
kennt „seine“ Insel wie seine Westentasche. Ihm gelingt es auf vielen Ebenen,
Zuhörer, Besucher und Gastland zueinander in Beziehung zu setzen.
Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331 / 207-3622.