Impressionistische Klänge am Widey

Hagen. Die Konzertreihe zu Ehren des Komponisten Max Reger, die unter
der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters steht, schließt am Sonntag, 13.
November, um 17 Uhr mit einem Kammerkonzert in der Kirche am Widey.


Tetsuo Kugai (Querflöte), Rolf Petrich (Violoncello) und Roland Voit (Orgel /
Klavier) stellen impressionistische Werke der Zeit um 1900 vor.
Drei ganz unterschiedliche Kompositionen von Philippe Gaubert sind zu hören:
zunächst ein frühes Trio „Soir d‘autumn“ aus den „Aquarellen“, später ein
Sicilienne für Flöte und Orgel und schließlich das beliebte Trio „Pièce
romantique“. Die Choralimprovisation „Jesu, geh voran auf der Lebensbahn“ von
Sigfrid Karg-Elert zeigt alle Freiheiten in der Komposition, die nach den
strengen Regeln zuvor in Barock, Klassik und Romantik nun möglich waren. Im
Gedenken an Max Reger und anlässlich seines 100. Todesjahres folgen die
romantische Aria C-Dur (Violoncello), zwei ganz gegensätzliche Choralvorspiele
(Orgel) und drei ansprechende Flötenkompositionen des Meisters. Der Dortmunder
Kirchenmusiker Otto Heinermann (1887-1977) schrieb zahlreiche Choralvorspiele,
von denen in dem Konzert drei Werke unterschiedlicher Stilart vorgestellt
werden.
Die große Choralfantasie von Reger „Halleluja, Gott zu loben“ soll dann
dieses Konzert und auch den ganzen Reger-Zyklus 2016 abschließen.
Der Eintritt zum „Konzert im Dialog“ ist frei.