Inklusionspreis für Oberlinschule

Die Lehrerinnen Carla Klimke, Klaudia König-Bullerjahn und Ingrid Baltruschat-Schmitz nahmen den Inklusionspreis entgegen.(Foto: Ev. Stiftung Volmarstein)

Volmarstein. Die Oberlinschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein hat bei der Förderpreisausschreibung für inklusive Schulentwicklung des EN-Kreises einen zweiten Platz erreicht. Insgesamt wurden sechs Prämien für innovative Konzepte zur Inklusion vergeben, je drei für Grundschulen und drei für weiterführende Schulen, sowie drei Anerkennungspreise.

Die Oberlinschule hat sich mit ihrem Konzept „Kultur bewegt“ beworben, mit dem die Schüler während der gesamten Schulzeit verschiedene Erfahrungen machen. Darüber hinaus ermöglicht kulturelle Bildung Begegnungen mit anderen Schulen, Künstlern und vielen weiteren Kooperationspartnern. Die Schüler lernen durch die kulturellen Aktivitäten neue Ausdrucksmöglichkeiten kennen, präsentieren ihre Ergebnisse öffentlich und werden in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt.

Sie erwerben ganz nebenbei Schlüsselqualifikationen für ihr weiteres Leben. Die Jury zeigte sich beeindruckt, dass auch eine Förderschule inklusive Arbeit in Struktur und Praxis leisten kann, Kooperationen und Vernetzungen aufbaut und ein Konzept vorgelegt hat, das auf andere Schulen übertragbar ist.

Bei der feierlichen Preisverleihung im Kreishaus der Stadt Schwelm übergab der Landrat Olaf Schade die Urkunden, symbolischen Schecks und Anerkennungspreise an die zehn Bewerberschulen.

Kooperationen ausbauen

Mit dem Preisgeld von 1.000 Euro wird die kulturelle Kooperation der Oberlinschule mit dem Theater Hagen und den Museen Hagen weiter ausgebaut werden können.

Im Juli wird das aktuelle Projekt „Die dumme Augustine“ mit Oberlinkindern, dem Schulzirkus der Gesamtschule Haspe „Basinastak“ und dem Landespolizeiorchester NRW in einem Zirkuszelt präsentiert.