„Kinder brauchen Frieden – überall!“

Hagen. (Red./tau) Zum Weltfriedenstag am 1. September hat der „Hagener Arbeitskreis für Kinderrechte“ einen Wettbewerb ausgeschrieben: Hagener Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, Gedichte und Geschichten für den Frieden zu schreiben. Was haben sie selbst, beispielsweise zu Hause, an „Unfrieden“ erlebt? Welche Lösungen schlagen sie vor, auch für die „weite Welt“? Was wünschen sie sich? Ihre Gedanken und Ideen sind wichtig. Denn wer sich mit dem Frieden beschäftigt, entfernt sich vom Krieg. Dies gilt auch für das eigene Leben und das eigene Umfeld.

Im „Hagener Arbeitskreis für Kinderrechte“ treffen sich regelmäßig der Kinderschutzbund, das Allerwelthaus, „terre des hommes“, Unicef sowie Mitarbeiter des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Hagen. Sie wollen durch verschiedene Projekte und Öffentlichkeitsarbeit die heimische Bevölkerung für Kinderrechte und die Friedensthemen sensibilisieren.

Texte im wochenkurier

Für alle eingereichten Texte gibt es ein kleines Geschenk. Als besondere Anerkennung werden einige ausgewählte Texte außerdem im wochenkurier veröffentlicht.

Die Preisverleihung und Vorlesung der Gewinnertexte findet am Samstag, 25. Oktober 2014, von 11 bis 13 Uhr in der Stadtbücherei an der Springe statt. In der Jury wird unter anderem auch wochenkurier-Chefredakteur Michael Eckhoff sitzen.

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 1. Oktober 2014. Sie können per Post geschickt werden an den Kinderschutzbund, Potthofstraße 20, 58095 Hagen oder an hilfe@kinderschutzbund-hagen.de.

Wichtig: Unbedingt Name, Adresse, Telefon-Nummer oder E-Mail-Adresse angeben. Es können sich ganze Klassen, aber auch einzelne Kinder und Jugendliche – unabhängig von der Schule – an dem Wettbewerb beteiligen!

Die ersten Beiträge

Natürlich sind bereits Beiträge eingegangen, unter anderem vom Albrecht-Dürer-Gymnasium sowie von der Gustav-Heinemann-Schule. Überdies sandte Religionslehrer Horst Uerpmann vom Fichte-Gymnasium zwei alte Schülergedichte ein. Sie wurden vor ca. 25 Jahren im Unterricht von zwei Mädchen der 5. Klasse geschrieben.

Diese Gedichte könnten ein klein wenig als Vorbild dienen:

Ich sah, wie der Bäcker ein Herz machte aus Brot.
Groß und heiß und duftend. Da dachte ich:
Wenn ich ein Herz aus Brot hätte –
wie viel Kinder könnten davon essen!
Ich gäbe euch gerne, meine hungrigen Freunde,
von meinem Herzen aus Brot.
Aber das ist ein Traum.
Und meine hungrigen Freunde weinen noch immer.
Ach, wäre mein Herz doch aus Brot!

(Anna, 11)

Eine Weltkarte betrachte ich.
Ich sehe die Ozeane,
die Breitengrade, die Meridiane.
Ich sehe den Reiseweg des Kolumbus.
Ich sehe die Antarktis.
Ich werde nicht zulassen,
dass dieser Erde Böses geschieht.

(Katja, 10)