Kinder sehen Hagen neu

Hagen. Das Osthaus-Museum zeigt Fotografien von Hagener Orten, die sechs Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren im Rahmen eines Projekts der Prisma-Bildungsplattform gemacht haben. Ausgangspunkt waren historische Aufnahmen, die in großer Anzahl im Stadtarchiv verwahrt werden. Diese haben sich die Kinder heraus gesucht, sich dann auf Entdeckungsreise in die Stadt begeben und dort ihre eigenen Aufnahmen gemacht.

Dabei kamen auch Fragen auf, mit denen sich die Kinder beschäftigten. Was bedeutet mir die Stadt, in der ich lebe?

Wie verändert sie sich? Was kann ich dazu beitragen? Auch Fragen nach dem baulichen und atmosphärischen Wandel und nach weiteren Potenzialen wurden gestellt.

Kinder sehen Hagen neu

Ziel des Projekts war es, den Kindern über die eigene kreative Leistung einen stärkeren persönlichen Bezug zu ihrem Wohnort zu eröffnen. Mit Begeisterung begaben sie sich auf eine fotografische Spurensuche. Für alle Schüler war es eine spannende Erfahrung: „Es hat ziemlichen Spaß gemacht, mit einer richtigen Kamera durch die Stadt zu gehen und die Gebäude zu fotografieren“, sagt einer der Schüler begeistert.

Ergebnis ist nun eine facettenreiche und überraschende Ausstellung. Ein Teil der Fotografien ist im Hagener Fenster des Osthaus-Museums zu sehen. In diesem so genannten Raum des Museums werden regelmäßig Arbeiten Hagener Künstler und solche mit einem Bezug zur Stadt gezeigt. Der andere Teil der Fotografien ist in den Räumen der Prisma-Bildungsplattform in der Bahnhofstraße 39 zu sehen.

Bis zum 6. März wird die Ausstellung im Osthaus-Museum zu den üblichen Öffnungszeiten dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr präsentiert. In den Räumen der Bildungsplattform wird die Ausstellung am Freitag, 11. März um 13 Uhr, eröffnet und ist dort bis zum 15. April an Wochentagen von 13 bis 19 Uhr zu sehen. Am Tag der offenen Tür ist sie am 11. März von 13 bis 19 Uhr und am 12. März von 11 bis 17 Uhr zusätzlich zu besichtigen.

Das Projekt ist eine Initiative der Prisma-Bildungsplattform. Eine wesentliche Aufgabe sieht der Verein auf dem Gebiet der Bildung und Erziehung, außerdem aber auch in der kulturellen und sozialen Entwicklung. Neben der Nachhilfe sieht die Prisma-Bildungsplattform auch die soziale Arbeit als Investition in eine bessere Zukunft der Kinder und Jugendlichen. Dadurch soll neben der Unterstützung und Förderung in den üblichen Schulfächern auch die Schlüsselqualifikationen für soziale Kompetenzen erlernt werden.

... im Kontrast zu einer aktuellen Schülerfotografie. (Foto: Prisma Bildungsplattform)
… im Kontrast zu einer aktuellen Schülerfotografie. (Foto: Prisma Bildungsplattform)