Manfred Schloßer mit neuem Hagen-Krimi

Hagen. (anna) Für alle Fans der Danny-Kowalski-Romane gibt es eine super Nachricht: Manfred Schloßers Held ist endlich wieder zurück. Kowalski klärt diesmal in Hagen einen historischen Mord auf.

In Schloßers neuem Kriminalroman „Das Geheimnis um Yog’tze“ klären Kommissar Danny Kowalski und Kollegin Fanny Bevenbreucker einen 30 Jahre alten historischen Kriminalfall von 1984 auf. Ein Krimi muss nicht immer todernst sein, weshalb der Autor im 7. Teil der Danny-Kowalski-Reihe oft humoristisch und augenzwinkernd unterwegs ist.

Dieser Hagen-Krimi ist auch ein Sport-Krimi, der während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und teilweise in einem Fitness-Center in Hohenlimburg spielt. Was hat Bundestrainer Jogi Lenz mit der Leiche zu tun? Und welche Rolle spielt dabei der Yoga-Veteran Renno ‚Shorty’ Kurzhals? Kommissar Kowalski sucht jedenfalls aus seinem Keller-Büro bei der Hagener Kripo im neu geschaffenen Sonder-Dezernat ‚Z’ für unaufgeklärte Mordfälle einen Gewalttäter. Diese Jagd führt ihn unter anderem nach Karlsruhe, Hagen und sogar nach Amsterdam…

Mittlerweile Pensionär

Seit 2007 bringt der nunmehr 63-jährige Hagener Manfred Schloßer die schönsten Erlebnisse zu Papier. Seine Erzählungen, in denen stets Danny Kowalski die Hauptrolle spielt, würzt Schloßer mit reichlich Exotik und manchmal auch mit prickelnder Erotik. Der Autor, geboren 1951 in Selm, aufgewachsen in Datteln, lebt seit 1980 an der Volme. Zusammen mit seiner Ehefrau Petra und der gemeinsamen Katze Lilli haben sie sich im dörflichen Fley niedergelassen. Anfang der 80er Jahre, während der Musikphase der ,Neuen Deutschen Welle‘, hieß es: ,Komm nach Hagen, werde Popstar…‘, als Nena und Extrabreit von hier aus die Welt eroberten. Zwar kam der Autor nach Hagen und gründete mit Freunden die Musikgruppe Vogelfrei, wurde aber nie Popstar.

Dafür übte er allerlei andere Tätigkeiten aus. Nach den ,staatlichen Pflichtaufgaben‘ als fallschirmjagender Soldat und  Zivildienstleistender studierte er in drei Studiengängen – als Sozialwissenschaftler an der Bochumer Ruhr-Universität, Sozialarbeiter an der Hagener FHS, Sozialpädagoge an der Dortmunder FHS – und machte drei Diplome. Zur Belohnung durfte er sein Geld als Leiter eines Abenteuerspielplatzes, dann eines Jugendzentrums und später eines Jugendinformationszentrums verdienen, um danach bis 2013 in einer Betreuungs-Behörde zu arbeiten. Mittlerweile hat er als Pensionär viel Zeit, seinen verschiedenen sportlichen Aktivitäten und natürlich weiterhin seiner Leidenschaft fürs gedruckte Wort zu frönen.

„Das Geheimnis um Yog’tze“: Der siebte Roman aus Schloßers Danny-Kowalski-Reihe liegt druckfrisch vor, ist mit 14 Illustrationen verschönt, hat 120 Seiten und kostet 7,99 Euro. Zu bekommen ist er direkt beim Autor, im Buchhandel oder per Internet: http://www.petmano.jimdo.com/

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Mit „Zeitmaschine – Stopp!“ war im letzten Jahr der sechste von Manfred Schloßers Kowalski-Romanen erschienen. „Leidenschaft im Briefkuvert“ hieß 2013 sein fünfter Roman. Davor veröffentlichte er 2012 mit dem abgefahrenen Roman „Der Junge, der eine Katze wurde…“ die Fortsetzung seiner Danny-Kowalski-Trilogie. In den vorherigen drei Romanen wurde über das Reisen in „Straßnroibas“ (2007), über das Leben und die Liebe in „Spätzünder, Spaßvögel & Sportskanonen“ (2009) sowie über das Sterben und Leben lassen in seinem Ruhrgebiets-Krimi „Keine Leiche, keine Kohle“ erzählt (der Wochenkurier berichtete).