Mit Plan durchs schöne Hagen: Neue Radkarte

Da freuen sich nicht nur die Radler und Radlerinnen vom ADFC und RSC... - in Hagen gibt es eine neue Radfahrkarte. (Foto: ADFC)
Da freuen sich nicht nur die Radler und Radlerinnen vom ADFC und RSC… – in Hagen gibt es eine neue Radfahrkarte. (Foto: ADFC)

Hagen. (Red./ME) „Hätten Sie gedacht, dass Hagen ein Fahrrad-Paradies ist?“ fragt Gerhard Schießer, Geschäftsführer der Hagen-Agentur. In der Tat garantieren landschaftlich reizvolle Strecken auch über die Stadtgrenze hinaus und klug angelegte Routen Fahrspaß für jedes Niveau. In und um Hagen kommen Alltags- und Freizeitradler ebenso auf ihre Kosten wie geübte Mountainbiker und Familien mit Kindern.

Zehn Routen

Damit Einwohner und Gäste die Volmestadt aktiv mit dem Rad erleben können, hat die Hagen-Agentur jetzt zehn verschiedene Fahrradrouten mit Anbindung an den Ruhrtalradweg in einer ebenso handlichen wie wetterfesten Fahrradkarte zusammengestellt und dazu ein ausführliches Begleitheft entwickelt.

„Ohne die engagierte Unterstützung unserer Partner, darunter ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club), Rad-Sport-Club Hagen (RSC) und auch das Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster der Stadt Hagen sowie Zweirad Trimborn und der Unternehmerverein Hagen, hätten wir dieses schöne neue Produkt allerdings nicht verwirklichen können“, betont Agentur-Geschäftsführer Gerhard Schießer.

Zwei der vorgeschlagenen Fahrradrouten zeigen, wie der Radler vom Ruhrtalradweg direkt in die Stadt gelangt. Das Begleitheft erklärt darüber hinaus alle Routen sowie Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecken und gibt hilfreiche Tipps für einen ungeübten Radelspaß. Ausführliche Beschreibungen – leider nicht ganz fehlerfrei – der vielen Sehenswürdigkeiten in der Hagener Innenstadt machen zudem Lust auf eine Rast.

Ob Familienausflug oder Mountainbike-Tour, ein Blick vorab in eine gute Fahrradkarte erhöht unterwegs auf jeden Fall den Spaß. Gerade für Touren mit Kindern und für Untrainierte ist es interessant zu wissen, was sie erwartet. „In unserer Fahrradkarte finden Sie deshalb nicht nur Tourenvorschläge, sondern Sie können sich vorstellen, wo der Weg verläuft und wie anstrengend er sein wird,“ erklärt Kirsten Fischer, Projektleiterin für das Tourismusmarketing bei der Hagen-Agentur.

Schöne Ausblicke

Die vorgeschlagenen Fahrradrouten führen entlang landschaftlich ansprechender Strecken, mit vielen schönen Ausblicken. „Da kann schon mal der eine oder andere Schweißtropfen fließen,“ wissen die Radsportler Karl-Heinz Kubas vom RSC und Günter Dörnen vom ADFC. „Soweit es geht führen die Routen abseits der Hauptstraßen, leider nicht immer auf einem Radweg. Teilweise führen die Routen über unbefestigte Wege, diese Abschnitte können die Radler aber der Karte entnehmen.“

Wichtig für eine gute Tourvorbereitung sind auch Angaben zu Höhenmetern, Steigung und Dauer. Durch die Hagener Topographie ergeben sich teilweise Strecken mit vielen Höhenmetern. „Die Höhepunkte in der Karte sollen deshalb eine zusätzliche Information über den Anstrengungsgrad geben,“ erklärt Bärbel Lausen vom städtischen Amt für Geoinformation. Ansonsten sind die Touren in der zu empfehlenden Fahrtrichtung beschrieben. „Um schlechte Wegstrecken oder andere Schwierigkeiten umgehen zu können, sind Nebenstrecken in die Karte eingetragen.“

Mit der neuen Radfahrkarte, die während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag von 9.30 bis 12.30 Uhr) in der Hagen-Info, Körnerstraße 27, zum Preis von 5,95 Euro oder auch gleich im Paket zusammen mit der Wanderkarte für insgesamt 6,95 Euro käuflich erworben werden kann, steht einem ungetrübten Radelspaß in und um Hagen nichts mehr im Wege. Wer möchte, kann die Strecken auch mit einem E-Bike fahren. „Das kann man bei uns in der Hagen-Info ausleihen. Und wem es auf dem Rad gefällt, kann dort auch eine Radler-Gästeführung buchen,“ rät Kirsten Fischer.