Phoenix: Grof und Keßen verlassen die Region

Hagen. Mit den beiden Jugendnationalspielern Jonas Grof und Marcel Keßen verliert die hiesige Basketballregion zwei vielversprechende Talente. Die Beiden sind – nach Niklas Geske (Rasta Vechta, BBL) und Fabian Bleck (Eisbären Bremerhaven, BBL) – zwei weitere Spieler, die aus der fruchtbaren Kooperation zwischen den Iserlohn Kangaroos und Phoenix Hagen hervorgingen.
Nach dem Rückzug des Kooperationspartners Phoenix aus der BBL war es auch für die Spieler wichtig, möglichst schnell einen neuen Verein zu finden, der den hoffnungsvollen Talenten die Möglichkeit bietet, schnellstmöglich Spielpraxis zu finden.
Wiedersehen mit Keßen
Etwas überraschend hat sich Marcel Keßen entschlossen nicht in der BBL oder der ProA Fuß zu fassen, sondern hat sich dem ProB-Team Baskets Akademie Weser-Ems angeschlossen. So wird es bereits am 22. Januar zu einem Aufeinandertreffen des Oldenburger Farmteams mit den Iserlohn Kangaroos kommen.
Der 2,05 m Center hat in Iserlohn mit dem Basketball begonnen und in den letzten beiden Jahren mit einer Doppellizenz auch für Phoenix Hagen in der BBL auf dem Parkett gestanden. Bereits mit 15 Jahren – in der Saison 12/13 – bekam er von seinem Trainer und Förderer Matthias Grothe etliche Minuten im damaligen Regionalligateam der Iserlohn Kangaroos. In seiner aktiven letzten Saison (15/16) für die Kangaroos hatte sich Keßen dann bereits zu einem der Leistungsträger in der ProB entwickelt und konnte mit 12 Punkten und 7 Rebounds im Schnitt sehr ordentliche Statistiken vorweisen.
Grof nach Gotha
Jonas Grof hat beim ProA-Team der Oettinger Rockets in Gotha einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben und ist optimistisch, dort schnell ins Team zu finden und entsprechende Spielzeiten zu generieren. Grof, der bei Boele-­Kabel das Basketballspielen erlernte, kam ebenfalls sehr jung (16 Jahre) zu den Kangaroos und startete auch in der Saison 12/13 in der 1. Regionalliga. Im nachfolgenden Jahr ging er für ein Jahr in die USA und kehrte dann zu den Iserlohnern – nach deren Aufstieg in die ProB – zurück.
In der Saison 14/15 wies er bereits als 18-Jähriger auf der Aufbauposition, in 23 Minuten Spielzeit, beeindruckende Statistiken auf (9,3 Pkt., 2,6 Ass., 4 Reb.) und auch in der letzten Saison für die Iserlohner – auf Grund der Einsätze bei Phoenix Hagen konnte er nur zwölf Spiele bestreiten – hatte er in 17 Minuten Spielzeit ähnliche Werte (10,4 Pkt.,2,3 Ass., 3,7 Reb.). Der 2,01 m große Pointguard hat sich in den letzten Jahren zu einem der besten deutschen Guards seines Jahrganges entwickelt.
Beide Spieler haben immer noch gute Kontakte zu den Kangaroos, so dass es für Coach Matthias Grothe selbstverständlich war, seine „Jungs“ im Dezember komplett in das Training der Iserlohn Kangaroos zu integrieren.
Alle Iserlohner und Hagener Basketball-Fans wünschen den beiden Spielern viel Glück für die Zukunft und erhoffen sich für die Talente eine tolle Basketballkarriere.