Phoenix Hagen will gegen Baunach Pikes wieder Teamstärke zeigen

[1/3] Nach zwei Auswärtssiegen will Phoenix jetzt auch vor heimischen Publikum Stärke zeigen und gewinnen. (Foto: Jörg Laube) [2/3] Den ersten Heimsieg ihrer Mannschaft in der „Ische“ wollen die Phoenix-Fans am kommenden Wochenende gegen Baunach sehen. (F

[1/3] Nach zwei Auswärtssiegen will Phoenix jetzt auch vor heimischen Publikum Stärke zeigen und gewinnen. (Foto: Jörg Laube) [2/3] Den ersten Heimsieg ihrer Mannschaft in der „Ische“ wollen die Phoenix-Fans am kommenden Wochenende gegen Baunach sehen. (F

Hagen. (Red./AnS) Zwei Auswärtssiege, eine Heimniederlage und Tabellenplatz 8 – das ist die bisherige Bilanz des Phoenix-Hagen-Teams in der ProA-Basketballbundesliga. Zwei Mal vermasselten die Feuervögel den Gastgebern Köln und Trier ihre „Heimparty“, einmal wurden sie selbst gegen Karlsruhe zum Opfer. Jetzt aber soll endlich der erste Heimsieg her: Am Samstag, 14. Oktober, ist in der Hagener Ischelandhalle um 19 Uhr Sprungball gegen die Baunach Young Pikes.
Das letzte Spiel gegen die Römerstrom Gladiators Trier gab dem Phoenix-Team wieder Aufwind nach der bitteren Niederlage gegen Karlsruhe.Vierzig hart umkämpfte Minuten durften 2.547 Zuschauer in der Arena Trier erleben.
Sowohl die Feuervögel als auch die Gladiators konnten sich in der traditionsreichen Begegnung nur kurz absetzen, die meiste Zeit verlief die Partie ausgeglichen. Hagener Topwerfer war Dominik Spohr mit 15 Punkten, gefolgt von Jonas Grof, der mit zwölf Zählern und elf Rebounds ein Double-double holte.
Bereicherung in der ProA
Triers Trainer Marco van den Berg zeigte sich beeindruckt: „Glückwunsch an Hagen. Sie haben verdient gewonnen und waren in den richtigen Augenblicken besser. Wir haben uns zwar gut zurückgekämpft, aber Jonas Grof hat mit zwei wichtigen Rebounds das Spiel entschieden. Die Hagener haben ihr Spiel durchgezogen. Sie sind eine Bereicherung für die ProA und ich wünsche ihnen viel Erfolg für die Saison!“
Harter Kampf gegen Trier
Interimscoach Dietmar Günther sah durchaus noch Defizite, war aber glücklich über den Sieg und die Leistung seiner Mannschaft.: „Wir haben eine Schlacht erlebt, wie man sie bei Gladiatoren wohl nicht anders erleben kann. Der Kampf war erbittert und hart geführt. Wir haben 17 Offensiv-Rebounds zugelassen und Glück gehabt, dass Triers Wurfquote heute nicht so gut war.“
Jetzt gegen den Tabellenletzten
Gegen die Baunach Young Pikes wird es nicht einfacher werden.
Das oberfränkische Team aus der Nähe von Bamberg hat bisher noch kein Saisonspiel gewonnen, es ist das einzige Team aus der ProA ohne Sieg – das macht sie umso gefährlicher. Gegen die Kirchheim Knights zuhause (72:87) hagelte es ebenso eine Niederlage wie auswärts gegen Nürnberg Falcons BC (78:70). Auch gegen Ligafavorit Rasta Vechta verloren die Bayern (65:67), allerdings nur mit zwei Punkten Unterschied. Beherzt boten sie gerade unter den Körben den Vechtern Paroli und kamen so auf ein Reboundverhältnis von 35:32. Sie hielten bis zum Schluss mit und hatten in den letzten Minuten beim Stand von 64:67 Wurfpech.
Die Pikes zeigten, dass sie trotz des letzten Tabellenplatzes, den sie derzeit belegen, konkurrenzfähig sind und auch mit Topteams mithalten können.
Topscorer ist Christopher Fowler
Topscorer im Team von Fabian Villmeter ist übrigens der 23-jährige US-Amerikaner Christopher Fowler. Der Combo-Guard kam in den drei Spielen immer auf rund 20 Punkte.
Phoenix muss sich gegen Baunach auf dem Ische-Parkett wieder als echtes Team beweisen wie zuletzt gegen Trier. Alle mitgereisten Spieler bekamen dort bis auf Doppellizenzler Max Fouhy Einsatzzeit.
Wer dabei sein will: Tickets für die Begegnung Phoenix gegen Baunach gibt es unter anderem im Wochenkurier, Körnerstraße 45, in der Phoenix-Geschäftsstelle, Funckestraße 38, oder unter phoenix-­hagen-dk.reservix.de/events.