Phoenix verliert deutlich in Ulm

Hagen. Eine deutliche 64:116 (41:61)-Niederlage kassierte
Phoenix Hagen im Spiel gegen Ulm. Vor 6.200 Zuschauern in der ausverkauften
Ratiopharm-Arena setzten sich die Gastgeber am Samstag, 19. November, bereits im
zweiten Viertel klar ab.
Basketballbundesligist Phoenix Hagen musste nicht nur auf den nach Köln
abgewanderten Richard Williams und auf Julian Jasinski (Grippe) verzichten. Owen
Klassen (Rückenprobleme) und Pascal Zahner-Gothen (Handverletzung) hatten beim
Warmspielen weiterhin Probleme und kamen nicht zum Einsatz. Phoenix begann mit
David Bell, Jeremy Dunbar, Chris Hass, Adam Hess und Trent Plaisted.
In einem schnellen und offensiven Spiel brachte Adam Hess Phoenix mit 7:6 in
Führung (4.). Als die Hagener Wurfquote schlechter wurde, führte die höhere
Qualität der Ulmer schnell zu klaren Verhältnisse (23:9.,8.). David God­bold
und David Bell brachten Phoenix noch einmal besser ins Spiel. Chris Hass
verkürzte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 32:27 (12.).
Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt beeindruckten die Ulmer mit einer enormen
Kadertiefe. Die Mannschaft von Thorsten Leibenath zog nun auf und davon. Als
auch noch die Dreier fielen, wurde es schnell deutlich: Zur Halbzeit führten die
Gastgeber mit 61:41.
Körperlich unterlegen
Nach dem Wechsel hatten die dezimierten Hagener dem Ulmer Offensivfeuerwerk
nichts mehr entgegenzusetzen. In einer einseitigen Partie siegten Per Günther
& Co. mit 116:64.
Ingo Freyer resümierte resigniert: „Man hofft natürlich vor dem Spiel, dass
es anders läuft. Die Hoffnung ist immer da. Aber man weiß auch, dass es so
kommen kann.
Wenn man körperlich der anderen Mannschaft so unterlegen ist – Ulm hat ein
qualitativ sehr hochwertiges Team – und wenn man dann noch die Situation dazu
nimmt, in der wir stecken, dann kommt ein Spiel wie heute zustande. Da können
meine Jungs nichts dazu, die versuchen alles, versuchen ihre Qualitäten
auszuspielen. Aber da ist nichts zu machen.“