Räuber und Dealer zur Strecke gebracht

Hagen. (san) Mit Erfolgsmeldungen konnte die Hagener Polizei in dieser Woche aufwarten. Ausruhen können sich die Ermittler nach dieser Arbeit jedoch nicht, täglich gibt es neue Delikte in der Stadt.

Dicker Fisch

So ging einer Polizeistreife am Mittwochmorgen bei einer Verkehrskontrolle ein dicker Fisch ins Netz: An der Einmündung Hoch-/Kampstraße nahm ein 26-jähriger Mann den Beamten mit seinem Pkw die Vorfahrt. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle konnte er sich nicht ausweisen und gab falsche Personalien an. Nachdem er aus seinem Wagen ausgestiegen war, ergriff er plötzlich zu Fuß die Flucht. Ein Beamter rannte hinterher und konnte den Verkehrssünder in einem Parkhaus in der Hochstraße festnehmen. Verstärkungskräfte transportierten ihn zur Wache. Dort war schnell klar, warum der Mann falsche Personalien angegeben hatte und geflüchtet war. Er wurde wegen Verdachts des schweren Raubes gesucht und hat zudem keinen Führerschein.

Dicker Fund

Bei der Durchsuchung einer Wohnung in der Innenstadt hatte die Polizei das richtige „Näschen“: Satte 180 Tüten Marihuana und ein Kilo Amphetamine wurden zu Tage gefördert. Die Beamten beziffern den Verkaufswert des Fundes auf rund 10.000 Euro. Der 19-jährige Wohnungsinhaber stand schon länger unter dem Verdacht des Drogenhandels.

Dicke Luft

Was genau in den Köpfen der beiden 13-Jährigen vorging, ist nicht bekannt, wohl aber, dass größerer Ärger auf sie zukommt: Auf dem eingezäunten Gelände des Freibades Hestert warfen sie Gegenstände in das zugefrorene Schwimmbecken. Ihre kurze Flucht beim Eintreffen der von Zeugen alarmierten Polizisten verlief wenig erfolgreich. Noch während der Personalienfeststellung bemerkten die Beamten Rauch aus dem Bereich eines Pavillons und die Feuerwehr musste ausrücken, um einen kleinen Brand zu löschen. Nach ersten Ermittlungen hatten die beiden Jugendlichen mehrere Plastikstühle mit Feuerzeugbenzin übergossen und angesteckt.
Auto ausgebrannt

Aber es gibt auch noch aktuelle Straftaten aufzuklären: Gegen 1.20 Uhr in der Nacht zu Donnerstag war es, als Anwohner die Feuerwehr alarmierten. Auf einem Parkplatz an der Pettenkoferstraße brannte ein Ford lichterloh. Die Flammen konnten schnell gelöscht werden, übrig blieb jedoch nur ein Wrack – ein Schaden von rund 2.500 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, die eventuell Verdächtiges gesehen haben, sich unter Tel. 02331/ 986-2066 zu melden.

Erneute Köder

Nun ermittelt gar die Kripo: Erst vor knapp zwei Wochen erstatteten zwei Spaziergänger Anzeigen bei der Polizei, weil sie auf ihren Spaziergängen im Bereich Hünenpforte Wurststücke gefunden hatten, die augenscheinlich als Köder ausgelegt und mit Tackerklammern gespickt waren. Am Mittwochnachmittag meldete sich eine Emsterin, die im Bereich des Pendlerparkplatzes erneut mehrere Stücke Hartwurst gefunden hatte, die mittig auf dem Weg ausgelegt und in gleicher Weise präpariert waren. Hundehalter werden gebeten, in dem Gebiet besonders vorsichtig zu sein und bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei zu informieren.