Richard Williams verlässt Hagen – Phoenix will in Ulm alles geben

Hagen. (Red.) Da waren es nur noch zwölf: Richard Williams
verlässt Phoenix Hagen und schließt sich dem ProA-Team der Rhein-Stars Köln an.
Er wird bereits am Samstag, 19. November, angesetzten Auswärtsspiel gegen Ulm
(Sprungball ist um 18 Uhr) nicht mehr auflaufen.
„Es war klar, dass sich unser Kader verändern wird. Richard Williams hat sich
die Chance in Köln geboten. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm
alles Gute für die Zukunft“, erklärte Phoenix-Geschäftsführer Patrick Seidel.

Aufgrund einer Oberschenkelverletzung kam der Point Guard nur auf fünf
Einsätze im Hagener Dress. Im Schnitt erzielte er dabei 12,2 Punkte.
Am Samstag tritt Phoenix Hagen beim noch ungeschlagenen Tabellenzweiten
Ratiopharm Ulm an. Ulms Trainer Thorsten Leibenath darf sich national wie
international über einen gelungenen Saisonstart freuen, auch wenn es im Euro-Cup
am Mittwoch eine 60:86-Niederlage gegen Valencia setzte. Das Team gewann die
ersten neun BBL-Spiele und rangiert hinter Brose Bamberg auf dem zweiten Platz
der Tabelle.
Ulm setzt auf eine eingespielte Mannschaft – und das zahlt sich aus. Die
Personaldecke der Hagener ist nach Williams Weggang dagegen mehr als dünn.
Center Owen Klassen leidet weiterhin unter Rückenproblemen, sein Einsatz in
Ulm ist sehr fraglich. Guard Pas­cal Zahner-Gothen zog sich im Training eine
Verletzung am Handgelenk zu. Auch sein Mitwirken ist ungewiss. Julian Jasinski
wird in Ulm aufgrund einer Grippe ausfallen.
Alles geben
„Wir konnten zuletzt nur mit acht Spielern trainieren. Das macht die
Situation vor der Partie in Ulm zusätzlich schwierig“, sagt Trainer Ingo Freyer.
„Auch wenn die Situation kompliziert ist: Als Profi willst du immer alles geben
und gewinnen. Mit dieser Einstellung fahren wir auch nach Ulm.“