Schülerzeitungsredakteure aus Hagen treffen Bundesbildungsministerin

(Foto: privat)

Berlin/Hagen. (Christian Kolb) Niels Pieper und Dylan Körnig nutzte die Gelegenheit zum Dialog mit der Bundesministerin beim Jugendpressetag Bildungs- und Forschungspolitik in Berlin. Genau wie gut 80 andere junge Journalisten von Schülerzeitungen, Internetportalen und Lokalzeitungen waren die Nachwuchsjournalistinnen aus Hagen für die Veranstaltung nach Berlin gereist.

„Ich habe mich beim Jugendpressetag angemeldet, weil ich mich für Pädagogik und Forschung interessiere und diesen Tag als eine gute Möglichkeit sehe, eine Expertin dazu zu befragen“, beschreibt der 17-jährige Dylan seine Motivation für die Anmeldung. Im Ministerium blieb knapp eine Stunde Zeit für das Gespräch mit der Ministerin. Unter anderem ging es um den aktuellen Digitalpakt, die Situation in den Schulen und Universitäten und die Folgen der Digitalisierung. Thema war auch die berufliche Bildung in Deutschland. Moderator Christian Kolb vom Schülerzeitungsverband Jugendmedien¬zentrum Deutschland e.V. führte durch die Jugendpressekonferenz, bei der auch kritische Themen angesprochen wurden.

Auch Niels und Dylan konnten durch das Gespräch hinter die Kulissen der deutschen Bildungs- und Forschungspolitik blicken und erfuhren Hintergründe zum Wissenschaftsjahr, das im nächsten Jahr unter dem Thema „Künstliche Intelligenz“ stehen wird. „Die größte Herausforderung für die deutsche Bildungs- und Forschungspolitik ist es, mit der Digitalisierung und den modernen Herausforderungen Schritt zu halten“, fasst Niels Pieper (16) seinen Eindruck von der Veranstaltung zusammen.

Nach der Diskussion hatten die Teilnehmer des Jugendpressetags die Gelegenheit die Ministerin zu ihrem „Doorstep“ genannten Pressetermin mit der Hauptstadtpresse zu begleiten. „Anja Karliczek habe ich erlebt als eine Person, die von ihrer Sache überzeugt ist und sich auch dafür einsetzt“, erinnert sich Nils an die Begegnung.

Anschließend ging es für die Teilnehmer in das Zukunftsmuseum „Futurium“. Der architektonisch eindrucksvolle Neubau gleich neben dem Ministerium wird erst in 2019 eröffnet – und bot den jungen Medienmachern dennoch einen ersten Einblick in die gerade entstehende Ausstellung. Direktor Dr. Stefan Brandt führte die Jugendlichen durch die Räume, diskutierte mit ihnen über die Zukunft und das Ausstellungskonzept. Beim Rundgang durch die entstehenden Zukunftswelten mit 3D-Druckern, Lasercuttern und nutzten die jungen Journalisten die Gelegenheit mit Designer Jonas Loh über seine neuste Entwicklung zu sprechen. Er programmiert mit seinem Team einen Roboter, der mit den Besuchern des „Futuriums“ in Dialog tritt. Andere Exponate werden sich mit Zukunftswünschen der Besucher beschäftigen.