Sorgen der Eltern vor Sexualstraftätern

Hagen. Seit einiger Zeit kursieren insbesondere im sozialen Netzwerk Facebook zahlreiche Hinweise auf Übergriffe auf Kinder.

Ob es sich hierbei um Falschmeldungen handelt oder nicht: Wenn  Hinweise oder Gerüchte die Runde machen, dass es zu Übergriffen – vielleicht sogar sexueller Art – auf Kinder gekommen sein soll, sorgt dieser Umstand verständlicherweise regelmäßig dafür, dass Eltern beunruhigt sind und alles dafür tun wollen, ihre Kinder zu schützen.

Die Polizei Hagen – die natürlich jedem Hinweis auf Übergriffe nachgeht! – mahnt, wie wichtig es daher sowohl für die Eltern wie natürlich auch für ihre Kinder ist, dass sie solche Hinweise als Gelegenheit zum Lernen nutzen:

  • Nehmen sie sich als Eltern Zeit für die Sorgen und Ängste ihrer Kinder,  wenn Sie wieder etwas von einem Täter hören, der Kinder nicht nur angesprochen haben soll.
  • Helfen Sie Ihren Kindern, indem sie mit Ihnen über diese Hinweise oder Gerüchte reden und nachfragen, welche Ideen Ihre Kinder selber haben, um sich schützen zu können.
  • Trainieren sie mit Ihnen, wie sie sich auf ihren Wegen verhalten können,  um geschützter zu sein, und was sie unternehmen können, um Hilfe zu bekommen, wenn sie welche brauchen.

Trainieren sie mit Ihrem Kind das Leben in unserem Alltagsdschungel:

  • Üben Sie mit Ihrem Kind die Wege,  die es regelmäßig geht.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind zusammen mit anderen Kindern unterwegs ist.
    Eine Gruppe ist in der Regel immer geschützter, als ein einzelnes Kind!
  • Bringen Sie Ihrem Kind bei, dass es sich immer abmeldet.
    Jemand Vertrautes sollte immer wissen, wo sich Ihr Kind aufhält!
  • Üben Sie das konsequente Einhalten von Absprachen, wie z.B. verabredete Uhrzeiten.
  • Denken Sie mit Ihrem Kind durch, was es tun kann, wenn es Hilfe braucht. So wird es in einer Notsituation eher reagieren können!

Bei Interesse an weiteren Informationen zu diesem wichtigen Thema steht das Kommissariat Vorbeugung der Hagener Polizei gerne unter der Telefonnummer 02331 / 986-1520 zur Verfügung. Die Beamten kommen gerne auch zu Elternabenden in Kindergärten und Schulen und können dann umfangreich informieren, wo die Gefahren tatsächlich liegen und was Sie tun können, um Ihre Kinder schützen zu können!