Sparda-Bank in Hagen bleibt auf Wachstumskurs

Hagen. Die Sparda-Bank in Hagen hat ihren Wachstumskurs auch im Geschäftsjahr 2016 fortgesetzt. Das Geschäftsvolumen wuchs um 9,2 Millionen Euro auf 380 Millionen Euro, das ist ein Plus von 2,48 Prozent.

Die Kundeneinlagen stiegen um 7,3 Millionen Euro auf 208 Millionen Euro (plus 3,64 Prozent). Für Michael Lehr, Filialleiter der Sparda-Bank in Hagen-Mitte, sind das „sehr erfreuliche Zahlen in für Banken nach wie vor recht schwierigen Zeiten“.
Das feste Fundament für diese positive Entwicklung legte die Bank mit ihren Baufinanzierungen. Mit Neuzusagen im Umfang von 23 Millionen Euro im Jahr 2016 konnte sie ihr Kerngeschäft daher um 2,8 Millionen Euro auf einen Gesamtbestand in Höhe von 164 Millionen Euro zulegen.
Bei den Konsumentenkrediten hingegen gab es im vergangenen Jahr den von der Bank auch erwarteten weiteren Rückgang. Ihr Gesamtvolumen belief sich auf 5,4 Millionen Euro (- 11,46 Prozent). Die Gründe für diese Entwicklung seien ebenfalls unverändert geblieben, erläutert Michael Lehr. Niedrige Sparzinsen und die Konkurrenz vieler weiterer Anbieter seien „einfach kein gutes Umfeld, um hier als einzelne Bank nachhaltig erfolgreich sein zu können“.
Die Zinsen für Termingelder und Sparguthaben waren auch im vergangenen Jahr niedrig, das Vertrauen der Kunden in ihre Genossenschaftsbank allerdings blieb unverändert hoch. Gut ablesen lässt sich das an der erneut positiven Einlagenentwicklung. Ein Plus von 7,3 Millionen Euro hob die Kundeneinlagen Ende 2016 auf insgesamt 208 Millionen Euro (plus 3,64 Prozent).