Telefonaktion zur Organspende

Hagen. (mal/AnS) Laut Statistik haben vier von fünf Deutschen eine positive Einstellung zur Organ- und Gewebespende. Aber nur 28 Prozent besitzen einen Spendeausweis. So müssen im Falle eines Hirntodes sehr oft die Hinterbliebenen entscheiden, ob Organe gespendet werden oder nicht. In dieser ohnehin schweren Situation ist das eine starke zusätzliche Belastung.

Besser ist es, zu Lebzeiten Klarheit zu schaffen. Eine Entscheidung ist auch deshalb wichtig, weil in Deutschland 11.000 schwerkranke Menschen auf ein Spenderorgan warten. Täglich sterben durchschnittlich drei Patienten, weil nicht genug Organe vorhanden sind.

Fundierte Informationen helfen, sich für oder gegen eine Spende zu entscheiden und einen Organspendeausweis auszufüllen. Während unserer Telefonaktion bekommen die Wochenkurier-Leser Antwort auf alle Fragen, wie: Lässt sich die Spende auf bestimmte Organe begrenzen? Wird die Entscheidung für oder gegen eine Spende registriert? Wie wird der Hirntod diagnostiziert? Wie läuft die Organentnahme ab? Gibt es eine Altersgrenze für die Organspende? Welche Vorerkrankungen schließen eine Organspende aus?

Auskunft geben Brigitte Lenzky-Roth und Silke Singer vom „Info-Telefon Organspende“ – einer Gemeinschaftseinrichtung der Deutschen Stiftung Organtransplantation und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die Aktion findet am Donnerstag, 17. September 2015, von 10 bis 13 Uhr statt. Wer möchte, erhält einen Organspendeausweis kostenlos zugeschickt.

Rufen Sie an: 0800/ 9040400 (gebührenfrei).