Überfall auf Prostituierte

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Hagen. Am Montagabend öffnete eine Prostituierte einem bislang unbekannten Mann die Tür zu ihrem Wohnwagen, um den vermeintlichen Kunden, der mit einem Fahrzeug vorgefahren war, einzulassen. Der Vorfall ereignete sich gegen 20 Uhr in der Straße „Zur Feldlage“ (Garenfeld).

Als der mit einer Strickmütze maskierte Mann eintrat, versetzte er der 52-jährigen Frau einen Stoß, sodass sie rückwärts auf die Sitzbank fiel. Er fesselte sein völlig überrumpeltes Opfer mit Klebeband und verband ihr die Augen. Anschließend durchsuchte er den Wohnwagen und raubte aus einer Tasche einen geringen Geldbetrag. Mit seiner Beute verließ der Unbekannte den Wohnwagen. Die Frau konnte sich glücklicherweise rasch von der provisorischen Fesselung befreien und durch ein Fenster erkennen, wie sich ein hellblauer Pkw – vielleicht ein Kastenwagen – in Richtung Ruhrtalstraße entfernte.

Während des Überfalls gelang es der 52-Jährigen, durch einen schmalen Spalt kurz das Gesicht des Täters erkennen, da er seine Mütze hochgeschoben hatte. Sie beschreibt ihn als etwa 35 bis 42 Jahre alt mit blauen Augen, schwarzen nackenlangen Haaren, hoher Stirn und durchtrainierter Figur. Zur Tatzeit war er mit Jeans und Rollkragenpullover komplett schwarz gekleidet. Er ist etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß und spricht akzentfreies Hochdeutsch.

Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass ein junger Motorradfahrer mit Brille das Täterfahrzeug gesehen haben soll. Dieser Mann wird dringend gebeten, sich ebenso wie weitere Zeugen mit der Hagener Polizei unter der Rufnummer 0 23 31 / 9 86 20 66 in Verbindung zu setzen.