Hagen. Was können Unternehmer aus Erfahrungen lernen, die im Hochleistungssport gesammelt werden? Diesen Bogen spannte der vierfache Olympia-Teilnehmer und frühere Schwimm-Weltmeister Christian Keller im Rahmen des Hagener Unternehmerrat-­Treffens im März.

Im Kern bleibt die Erkenntnis, dass die Grundvoraussetzung für Erfolg im Sport und im Unternehmertum grundsätzlich dieselben sind: Veranlagung, Disziplin, Teamarbeit, Streben nach Perfektion, Belastbarkeit, Mut, Entschlossenheit und eine persönliche, dauerhafte Eigenmotivation. Besonders interessant waren die Tipps und Anregungen, die Christian Keller den Teilnehmern geben konnte, um alle genannten Voraussetzungen möglichst täglich zu erfüllen.

Viele Schwerpunkte

Knapp 50 Unternehmer nahmen an diesem Treffen teil. Seit Jahresbeginn hatte es bereits Arbeitstreffen zu verschiedenen Schwerpunkten gegeben. Mit der ersten Jugend-Wirtschafts-Konferenz des Unternehmer-Rats Hagen am 20. April steht die nächste Veranstaltung bereits unmittelbar bevor.

Neben dem lebhaften Impuls-Vortrag des Schwimmweltmeisters standen strategische Überlegungen zur internen Organisation des Unternehmer-Rats Hagen und zum in der Stadt Hagen aktuell laufenden ISEK-Prozess „Hagen plant 2035“ auf der Agenda.

Hier zeigt sich deutlich, dass die Unternehmen eine ausgeprägte Erwartungshaltung an ihre Stadt haben, gleichzeitig aber auch bereit sind, die notwendigen Veränderungsprozesse nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten zu unterstützen.