Volmetaler D-Jugend gewinnt Handball-Stadtderby

Die jungen Handballer des TuS Volmetal haben den VfL Eintracht Hagen im Stadtderby geschlagen und sind nun Spitzenreiter der Kreisliga. (Foto: Thomas Lichtenberg)

Die jungen Handballer des TuS Volmetal haben den VfL Eintracht Hagen im Stadtderby geschlagen und sind nun Spitzenreiter der Kreisliga. (Foto: Thomas Lichtenberg)

Hagen. Während viele Sportler am vergangenen Wochenende „spielfrei“ hatten, trafen sich die D-Jugend-Teams des TuS Volmetal und des VfL Eintracht zum Spitzenspiel. Vor gut gefüllten Rängen bezwangen die Volmetaler den VfL 23:19 (10:9).

Während die Hagener einen 21:20-Erfolg aus dem Hinspiel zu verteidigen hatten, mussten die Spieler um Trainer Dirk Niedergriese in eigener Halle auch den direkten Vergleich für sich entscheiden.
Zu Beginn der Partie taten sich beide Teams schwer, so gelang den Eintrachtlern erst nach fünf Minuten der erste Treffer. Dann aber entwickelte sich ein D-Jugend-Spiel auf hohem Niveau. Spielzüge auf beiden Seiten führten immer häufiger zum Torerfolg und vor allem die rechte Seite der Eintracht, stellte die Volmetaler immer wieder vor große Probleme.
Zweite Halbzeit
In der zweiten Halbzeit legten die Volmetaler dann vor. Die Abwehrreihe zeigte sich deutlich besser eingestellt und die rechte Angriffsseite der Hagener wurde nahezu ausgeschaltet. Über ein 13:10 bis hin zum 17:13 schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch wer nun dachte, die Hagener würden sich aufgeben, sah sich getäuscht.
Dennoch hatten die Volmetaler nach 60 Minuten die Nase vorn und entschieden das Derby verdient für sich.
Trainerstimmen
Hagens Trainer Berns Heid­asch zeigte sich als fairer Verlierer: „Heute hat Volmetal besser gespielt und eindeutig gewonnen.“
Auf der anderen Seite zeigte sich ein erleichterter Dirk Niedergriese. „Ich muss meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. Das war ein toller Auftritt des gesamten Teams. Die Jungs haben sich besonders in der zweiten Halbzeit hervorragend an die Vorgaben gehalten, während unsere Auswechselspieler immer wieder ihre Mitspieler von der Bank aus anfeuerten.“