Was tun, wenn Blutungen sehr lange andauern?

Blutgerinnungsstörung vWS_Quelle_CSL Behring
Blaue Flecken, häufiges Nasenbluten, starke Menstruation: Was tun, wenn Blutungen lange andauern? - Dazu geben Experten am Wk-Lesertelefon Auskunft. (Foto: CSL Behring)

Hagen. Nasenbluten, blaue Flecken, Zahnfleischbluten – wer kennt das nicht? Was bei gelegentlichem Auftreten einfach nur lästig ist, kann bei häufigem Vorkommen ein Hinweis auf eine ernst zu nehmende Blutgerinnungsstörung sein: das von-Willebrand-Syndrom, kurz vWS. Nach Angaben der Deutschen Hämophiliegesellschaft betrifft die Erkrankung rund ein Prozent der Bevölkerung , also rund 800.000 Menschen. Damit ist das vWS die häufigste angeborene Blutstillungsstörung überhaupt.

Schleimhäute

Die erhöhte Blutungsneigung betrifft vor allem die Schleimhäute in Form von Nasenbluten und oberflächlichen Hämatomen; bei Frauen kann es zu einer deutlich verstärkten Regelblutung kommen.

Doch ein vWS ist mehr als nur unangenehm: Wird es nicht erkannt und entsprechend seines Schweregrades behandelt, kann es zum Beispiel bei operativen Eingriffen oder größeren Verletzungen ein lebensgefährliches Risiko bedeuten.

Gerinnungsspezialisten informieren

Doch woran erkennt man ein vWS, wie wird es sicher diagnostiziert – und wie behandelt? Wie kann ich einschätzen, ob eine Blutung ungewöhnlich lange andauert? Wann gilt eine Regelblutung als ungewöhnlich stark? An wen wende ich mich bei Anzeichen eines vWS?
Kann der Hausarzt ein vWS bei einer Routine-Blutuntersuchung feststellen? Wie genau läuft die Diagnose? Muss ich als vWS-Patient lebenslang Medikamente einnehmen? Darf ich als vWS-Patientin schwanger werden? Was ist bei geplanten Operationen zu beachten? Hat das vWS etwas mit der Bluter-Krankheit zu tun?

Antworten auf alle Fragen rund um Blutgerinnungsstörungen und das von-Willebrand-Syndrom gibt es bei den Expertinnen am Lesertelefon:

• Dr. med. Christine Heller; Oberärztin mit dem Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Hämostaseologie am Gerinnungszentrum Frankfurt, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Frankfurt

• Dr. med. Cornelia Wermes; Fachärztin für Kinderheilkunde mit dem Schwerpunkt Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Hämostaseologie am Werlhof-Institut Hannover und den Hämophilie-Zentren Hildesheim, Hannover und Osnabrück

Rufen Sie an – am Donnerstag, 7. März, zwischen 15 und 19 Uhr. Der Anruf unter Tel. 0800 – 0 90 92 90 ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.

 

 

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