Wie sah Hagen 1980 aus? Tour zum Wilhelmsplatz

Hagen Wehringhausen - Wilhelmsplatz
Hagens „Szene“ traf sich um 1980 vor allem in Wehringhauser Kneipen, zum Beispiel beim legendären „Rainer“ an dieser Ecke des Wilhelmsplatzes. (Foto: Susi Ludwig)

Wehringhausen. Wie sah Hagen und ganz besonders Wehringhausen aus, als Hagen Anfang der 1980er Jahre zum Mekka der Neuen Deutschen Welle wurde? Am Donnerstag, 13. September, bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) einen unterhaltsamen Spaziergang durch die 1980er Jahre mit Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff an. Der Rundgang beginnt um 18 Uhr am Osthaus-Museum an der Hochstraße (Museumsplatz). Anschließend geht es zum Friedrich-Ebert-Platz und weiter vorbei am Fichte-Gymnasium und Kultopia über den Buschey nach Wehringhausen und insbesondere zum Wilhelmsplatz.

Hagen Wehringhausen - Fässchen
Ein „Wehringhauser Szene-Treff“ befand sich eine Zeitlang auch im „Fässchen“ an der Lange Straße – so gastierte hier vorübergehend der legendäre Filmclub. (Foto: Susi Ludwig)

Wehringhausen – damals von vielen Einwohnern gerne auch bewundernd „Wehrdichhausen“ genannt – war in den 1980er Jahren so etwas Ähnliches wie das Kreativzentrum von Hagen und über die Stadtgrenzen hinaus für seine vielen jungen Künstler, Wohngemeinschaften und politischen Grüppchen bekannt.

Nicht nur viele Musiker und Künstler lebten hier, es gab auch etliche legendäre Kneipen, Cafés und alternative Läden. So wurde Wehringhausen zu einem Anziehungspunkt für die alternative Szene. Bei dem Stadtrundgang möchte Michael Eckhoff, der seinerzeit auch ein Weilchen in Wehringhausen gewohnt hat, diese vergangene Ära mit vielen Geschichten wieder lebendig werden lassen.

Der Rundgang ist kostenlos. Er gehört zum Rahmenprogramm der großen NDW-Ausstellung im Osthaus-Museum. Zusätzliche Informationen erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331 / 207-3622.