Wo in Hagen ist diese Siedlung?

Hagen. (ME) Der Hagener Heimatbund (HHB) baut seit über vier Jahren ein umfangreiches digitales Fotoarchiv auf, betreut insbesondere von Hauptkassierer Ekkehard Müller-Kissing und dem Mitvorsitzenden Jens Bergmann. Gut und gerne dreißigtausend Bilder wurden von ihnen und ihren Mitstreitern bereits eingescannt und natürlich mit Suchbegriffen versehen, damit ein schneller Zugriff erfolgen kann. Dabei taucht immer mal wieder ein Bild auf, das keiner der zuständigen HHB-Heimatforscher zuzuordnen vermag.

In Zusammenarbeit mit dem wochenkurier hat der Heimatbund deshalb vor zwei Jahren die Serie „Suchbild“ gestartet. Der HHB-Vorsitzende Jens Bergmann erläutert: „In loser Folge stellen wir ein Bild vor, von dem wir nicht wissen, was darauf zu sehen ist und bitten Sie, liebe Leser, uns bei der Identifizierung zu helfen.“

Das kann man, indem man dem Hagener Heimatbund eine E-Mail schickt (info@hagenerheimatbund.de), man kann dem HHB auch „normal“ schreiben (Hagener Heimatbund, Eilper Straße 71, 58091 Hagen) oder ihm auf den Anrufbeantworter sprechen (Telefon 02331 / 207-5621 – bitte Telefonnummer hinterlassen, damit jemand zurückrufen kann!). „Sobald wir Klarheit haben, berichten wir, was sich ergeben hat“, versprechen Jens Bergmann und Ekkehard Müller-Kissing.

Siedlung auf Foto von Johann Janssen

Heute folgt – noch rasch vor der Sommerpause – eine neue Such-Aktion. Das Foto zeigt eine kleine Siedlung, die in den 1920er- oder 1930er-Jahren entstanden sein könnte. Insbesondere Satteldächer prägen ihr Aussehen – was in dieser Form typisch ist für die Ära um 1935. Solche Siedlungen entstanden seinerzeit beispielsweise an der Tondernstraße oder auch auf einigen Hasper Hängen.

Die bislang nicht identifizierte Siedlung auf unserer Aufnahme wurde von Johann Janssen fotografiert. Heimatforscher Janssen zog in den 30er- und 50er-Jahren schier unablässig durch Hagen – immer auf der Suche nach neuen Häusern. Viele Janssen-Fotos sind gut einzuordnen. Aber es gibt Ausnahmen – wie unser Beispiel zeigt. Deswegen sind der wochenkurier und der Heimatbund auf die Hilfe der Leser angewiesen: Wo könnte sich die hier abgebildete Siedlung befunden haben? Oder existiert sie gar noch? Vielleicht ein wenig umgebaut?“ Der Heimatbund hofft jedenfalls auf kundige Leser.

Übrigens, liebe Leser: Wenn Sie selbst ein Bild haben, von dem Sie nicht wissen, was darauf zu sehen ist, möchte der Heimatbund gerne Hilfe anbieten. „Und wenn Sie Fotos besitzen, die Sie für unsere Datei zur Verfügung stellen wollen (die Originale bekommen Sie natürlich zurück!), würden wir uns auch sehr freuen,“ ergänzt HHB-Vorsitzender Bergmann.