Wolfgang Emanuel Schmidt kommt

Iserlohn. Feierlich enthüllte Musikschul-Leiter Paul Breidenstein das gut gehütete Geheimnis um den Star-Gast der 39. Internationalen Herbsttage für Musik in Iserlohn. Wolfgang Emanuel Schmidt kommt in die Waldstadt.
Da das Violoncello im Mittelpunkt der diesjährigen Herbsttage steht, ist die logische Wahl auf Schmidt gefallen. Der Cellist begeistert mit seinen Darbietung nicht nur deutsche Zuhörer, sondern ist auch europaweit ein gefeierter Musiker.
„Wolfgang Emanuel Schmidt gehört zu den führenden Cellisten in Deutschland“, erklärt Fabian Reichert, der neue Cello-Lehrer an der Musikschule. „Ich habe ihn schon mehrmals live spielen gehört. Er spielt technisch präzise. Seine Kurse an der Universität Weimar sind hoffnungslos überlaufen“, schwärmt Reichert. Schmidt war Schüler von David Geringas, der auch schon Iserlohn auf der Bühne stand.
Start der Herbsttage ist am Dienstag, 20. September, mit einem Konzert von Schmidt im Parktheater. „Wir weisen darauf hin, dass wir den Termin eine Woche nach vorne gezogen haben“, wies Breidenstein auf die Terminänderung hin.
Auf das Konzert folgt der Meisterkurs von Schmidt von Mittwoch bis Freitag, an dem auch Maris Röhl, ein 13-jähriger Musikschüler aus Iserlohn teilnehmen wird.
Die Herbsttage sind ist der Höhepunkt eines „Cello-Jahres“, das von Fabian Reichert ins Leben gerufen wurde. Dabei werden den Musikschülern neue Möglichkeiten eröffnet. So bekommen sie einen Workshop im Jazz-Cello oder besuchen die Geigenbau-Werkstatt Blei in Dortmund.
„Das Interesse an dem Festival ist ungebrochen. Da wir jedes Jahr ein anderes Instrument in den Mittelpunkt stellen, sorgen wir für große Abwechslung. Darum beneiden uns auch andere Musikschulen“, sagt Breidenstein. Unterstützt wird das Festival von der Stadt und dem Freundeskreis der Musikschule, die die finanziellen Mittel für die Woche bereitstellen.