Wolfgang Thierse spricht über DDR im Hohenhof

Hagen. Was macht unser Land aus – und wo wollen wir hin?
Auch nach mehr als 25 Jahren ist die friedliche Revolution in der DDR und die
deutsche Wiedervereinigung nach wie vor ein Thema, das nichts an Faszination und
nicht an Aktualität verloren hat. Darüber wird der frühere Bundestagspräsident
Wolfgang Thierse in Hagen sprechen.
Wolfgang Thierse wurde 1943 in Breslau geboren und lebte in der DDR. Auf
Einladung des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel kommt Thierse am
Donnerstag, 13. Oktober 2016, um 16 Uhr zu einem „Salongespräch“ in den
Theatersaal des Hohenhofs, Stirnband 10 in Eppenhausen.
Gäste sind sehr willkommen, sollten sich aber wegen der begrenzten Platzzahl
schnell anmelden – entweder per Mail rene.roespel@wk.bundestag.de oder unter
Tel. 02331/919458.
Spätestens durch die Veränderungen, die das Zusammenwachsen von Ost- und
Westdeutschland mit sich gebracht hat, durch die europäische Einigung und durch
die Globalisierung ist Deutschland für viele sichtbar zu einem Einwanderungsland
geworden.
René Röspel meint: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass unser Land auf
Dauer pluralistischer werden wird, widersprüchlicher, ethnisch, religiös und
kulturell vielfältiger.“ Dieser Pluralismus werde nicht nur Idylle sein, sondern
stecke voller politisch-sozialer Konfliktpotenziale.