Workshop über Integration und Identität in Hagen

Die Erfahrungen ihrer persönlichen Flucht nutzt die Sozialpädagogin und Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani seit Jahren für innovative Beratungsprojekte zum Thema Flucht und Integration. (Foto: Christina Laube)

Die Erfahrungen ihrer persönlichen Flucht nutzt die Sozialpädagogin und Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani seit Jahren für innovative Beratungsprojekte zum Thema Flucht und Integration. (Foto: Christina Laube)

Hagen. Als Zehnjährige ist sie aus dem Iran nach Deutschland gekommen. 14 Monate war sie mit ihrer Familie auf der Flucht. Ihre Erfahrungen aus dieser Zeit nutzt die Sozialpädagogin und Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani seit Jahren für innovative Beratungsprojekte zum Thema Flucht und Integration.

Am Samstag, 6. Mai, ist Mehrnousch Zaeri-Esfahani exklusiv für Ehren- und Hauptamtliche in der Flüchtlingsarbeit mit ihrer „Ideen-Werkstatt“ in Hagen zu Gast. Der Eintritt ist frei.
Schwerpunkte sind: Was ist wirkliche Integration in den Alltag? Was hat Integration mit Identität zu tun? Wie Weitermachen nach der Aufbruchstimmung? Verändert sich im Kontakt mit den Geflüchteten auch die Identität der Helfenden? Wieso erscheint das Verhalten der Zielgruppe manchmal als zu fordernd bis rücksichtslos? Und was hat das alles mit den aktuellen Veränderungen in der deutschen Gesellschaft zu tun? Mit den Ängsten vor den Fremden? Mit Ängsten vor radikalen Gruppen? Welche guten Argumente gibt es gegen die vermeintlich einfachen Lösungen der rechten Populisten?
Die Veranstaltung in Hagen findet am Samstag, 6. Mai, von 9.30 bis 11.30 Uhr im Theater an der Volme, Död­terstraße 10, statt. Danach ist Gelegenheit für ein Nachgespräch bei einem Mittagsimbiss. Veranstalter sind der Ev. Kirchenkreis Hagen und die Zuwanderungsberatung der Diakonie Mark-Ruhr. Informationen gibt Pfarrerin Christina Biere unter christina.biere@kk-ekvw.de, Tel. 02331/ 5995026.
Mehrnousch Zaeri-Esfahani gewann 2002 den Demokratiepreis des Deutschen Bundestages für die Entwicklung des interaktiven Spiels „Asylopoly“. Seit 2014 coacht und trainiert sie verschiedene Berufsgruppen wie Lehrer und Lehrerinnen, Mitarbeiter in Verwaltungen, Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen, sowie Ehrenamtliche zum Thema Integration von Flüchtlingen.