Bauernmarkt im Sauerlandpark

Der Kartoffelflechter gehört wieder zu den Attraktionen. (Foto: WLV)
Der Kartoffelflechter gehört wieder zu den Attraktionen. (Foto: WLV)

Hemer. Zum dritten Mal richten Bauern und Bäuerinnen aus dem gesamten Märkischen Kreis in diesem Sommer einen „Treffpunkt Landwirtschaft“ mit Bauernmarkt im Sauerlandpark Hemer aus. Am ersten Feriensonntag, 21. Juli 2013, von 10 bis 18 Uhr, werden ein großer Bauernmarkt und Information und Unterhaltung auf dem Forumsplatz des Parkgeländes zum Anziehungspunkt für die ganze Familie. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die heimische Kartoffel – und das in Form von spannenden Informationen rund um die Knolle, aber natürlich auch geschmacklich: Eine große Palette an Kartoffelgerichten wird vor Ort zubereitet.

Unter Federführung von Helmut Eckern (Meinerzhagen), Vorsitzender des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit im Landwirtschaftlichen Kreisverband Märkischer Kreis, bringt die Landwirtschaft Bauernhof-Flair in die Felsenmeerstadt. Organisator des Bauernmarktes mit über 50 Ständen ist Landwirt Walter Panne aus Halver.

Zur Kartoffel gibt es neben der Historie, die auf Stellwänden gezeigt wird, auch Aktuelles zu lernen: Die Ernte mit modernen Maschinen wird erläutert, im Gegensatz dazu zeigen die Bauern auch, wie die Kartoffelernte früher von statten ging. Es gilt, verschiedene Kartoffelsorten zu unterscheiden und das gesamte Verpflegungsangebot geht weit über Pommes und Kartoffelsalat hinaus: Da wird Potthucke gebrutzelt, Reibekuchen sind im Angebot und Kartoffelbrot und Dämpfkartoffeln mit pikantem Dipp werden vor Ort frisch zubereitet. Der Bauernmarkt hat sich inzwischen herumgesprochen. Walter Panne aus Halver hat viele interessante Händler begeistern können, nach Hemer zu kommen, die rund um landwirtschaftliche Themen und ländliches Ambiente ihre Produkte anbieten oder vorführen: Zu den Schauständen gehören eine Käserei, die vor Ort Frischkäse herstellt, ein Korbflechter sowie ein Seildreher, die alte Handwerkstechniken vorführen. Sogar „Kartoffelzielwurf“ ist im Angebot – aber da man mit Essen ja nicht rumwirft, sind es nur Kartoffel-Attrappen, die in einen Kartoffelsack geworfen werden müssen.