Beruflicher Anschluss: Messe „Karriere im MK“

Die Vorbereitungen für die diesjährige Ausbildungs- und Studienbörse „Karriere im MK“ am Dienstag

Die Vorbereitungen für die diesjährige Ausbildungs- und Studienbörse „Karriere im MK“ am Dienstag, 19. September, im Grohe-Forum des Sauerlandparks Hemer laufen schon auf Hochtouren. Zur Pressekonferenz fanden sich die Veranstalter mit Landrat Thomas Gemk

Iserlohn/Hemer. (clau) Schule – und dann? Den Weg zum beruflichen Anschluss nach dem Abschluss will die Ausbildungs- und Studienbörse „Karriere im MK“ jungen Menschen weisen. Die sechste Auflage findet am Dienstag, 19. September, von 9 bis 18 Uhr im Grohe-Forum des Sauerlandparks in Hemer statt. Rund einhundert Aussteller und etwa 3500 Schülerinnen und Schüler werden erwartet.

Beruflich naheliegend
„Die Messe macht Werbung für den Standort Märkischer Kreis“, verspricht Pressesprecher Thomas Haude von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn. Junge Menschen sollen sich von der Stärke der Region überzeugen können, um zu bleiben, statt ihr berufliches Glück auswärts zu suchen.
Der Landrat des Märkischen Kreises und die Bürgermeister der Städte Balve, Hemer, Iserlohn und Menden haben wieder die Schirmherrschaft übernommen.
Wer gut vorbereitet ist, hat mehr von der Messe
Für die jungen Besucherinnen und Besucher und ihre Eltern gilt: Wer gut vorbereitet ist, hat mehr von der Messe. Die Schulen können sich deshalb für Vorbereitungsveranstaltungen anmelden. Zusätzlich gibt es zwei Eltern-/Schülerabende am Dienstag, 5., und Mittwoch, 6. September. Ob Handwerk, Pflege oder Industrie: Die ganze Breite der Ausbildungsmöglichkeiten im Kreis wird dabei vorgestellt.
Erste Eindrücke von der Arbeitswelt bekommen die Jugendlichen im Kreis schon während ihrer Praktika. Rund neuntausend Plätze zum Reinschnuppern werden hierfür jährlich benötigt. Dazu Landrat Thomas Gemke: „Die gemeinsame Ausbildungs- und Studienbörse im September ist wertvoll für die Schüler, für die Eltern und für die Firmen. Derzeit brechen rund 20 Prozent der Azubis ihre Ausbildung ab. Mit guter Vorbereitung, intensiver Beratung und Praktika lässt sich die Quote senken.“
Ausbildung oder Studium?
Der Hemeraner Bürgermeister Michael Heilmann sieht die Messe als ein Mittel, um in Zeiten des Fachkräftemangels den Kreis gezielt voranzubringen. Er sagt. „Inzwischen brauchen wir Werbung für die Arbeit in der öffentlichen Verwaltung. Deshalb ist die Stadt Hemer selbst mit einem Stand vertreten.“
Thorsten Schick als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Iserlohn und Landtagsabgeordneter betont den starken Mittelstand im Märkischen Kreis als Alleinstellungsmerkmal der Region. „Die Messe bündelt Kräfte und ist auch eine Leistungsschau der heimischen Wirtschaft“, sagt er. Sie zeige, dass man durchaus auch ohne Abitur und Studium im Mittelstand Karriere machen könne.
Die Messe informiert jedoch auch über Studienmöglichkeiten wie etwa ein duales Studium. Die „Business and Information Technology School“ (Bits), die Fachhochschule Südwestfalen und die „International School of Management“ (ISM) stellen sich vor.
Riesiges Potenzial
Welches riesige Ausbildungspotenzial sich in einem einzigen Unternehmen auftut, zeigte der Gastgeber der Pressekonferenz Anfang dieser Woche: Die Hans-Prinzhorn-Klinik zählt derzeit 650 Beschäftigte und 50 Auszubildende mit steigender Tendenz.
Großes Fachwissen, aber auch soziale Kompetenz sind die Voraussetzung für die Arbeit in der Psychiatrie. Aber die Klinik als Großbetrieb bildet nicht nur im Bereich der Pflege und Patientenbetreuung aus. Physiotherapeuten, Techniker, Gärtner, Verwaltungsfachkräfte und viele andere Nachwuchs-Fachleute lernen hier fürs (Berufs-)Leben. Auch die Klinik stellt ihr gesamtes Ausbildungsspektrum im September auf der Messe vor.
Aussteller können sich vom 1. März bis zum 30. April nur online unter www.karriere-­im-mk.de anmelden.