+++ UPDATE 15.30 Uhr +++

Die Polizei gibt Entwarnung. Die drei Spreng­stoffspürhunde, die von den Kreispolizeibehörden Unna und Steinfurt nach Iserlohn gebracht wurden, und ihre menschlichen Kolleginnen und Kollegen konnten in beiden Gebäuden keine Bomben erschnüffeln. Alle Sperrungen wurden um 15.15 Uhr aufgehoben.

Iserlohn. Wegen einer Bombendrohung räumte die Polizei am Montagmorgen, 7. Mai, die beiden Dienstgebäude des Iserlohner Finanzamts in der Zollern- und in der Arnsberger Straße.

Der Verkehr wird immer noch großflächig um das Gebäude in der Arnsberger Straße herum abgesperrt. Das Hauptgebäude in der Zollernstraße wurde mittlerweile von drei Sprengstoffhunden durchsucht. Sie konnten dort keine Spuren von Bomben finden.

Das Gebäude konnte deshalb freigegeben werden. Auch der Autoverkehr darf wieder über die Zollernstraße und die Hansaallee bis zur Barbarossastraße fahren. Die drei vierbeinigen Bombenexperten werden zurzeit ins Gebäude an der Arnsberger Straße gebracht. „Wie lange die Suche dauern wird, kann augenblicklich noch nicht abgeschätzt werden“, sagt Polizeisprecher Marcel Dilling.

Eingegangen war die Bombendrohung am Morgen gegen 10 Uhr nicht etwa im Finanzamt, sondern beim Iserlohner Kreisanzeiger. „Ein männlicher Anrufer sagte: ‚Ich sage es nur ein Mal: Ich weiß aus sicherer Quelle, dass heute im Finanzamt zwei Bomben explodieren werden‘“, notiert die Zeitung.

Die alarmierte Polizei reagierte sofort. An die 280 Finanzamts-Mitarbeiter wurden evakuiert. Die Straßen um die beiden Finanzamtsgebäude gesperrt.