Butterflies richten Segway-Polo-WM aus

Hemer. Riesenfreude bei den Hemer Butterflies: Die Segway-Polo-Mannschaft aus Hemer richtet in der Zeit vom 27. bis 30. Juli in der Overhoff-Arena die Weltmeisterschaft im Segway-Polo aus und erwartet bis zu 20 Mannschaften aus aller Welt. Die WM ist der sogenannte Woz-Cup, benannt nach dem Apple-Mitbegründer Steve Wozniak, der Segway-Polo erfunden hat. Schon bei der Europameisterschaft im Landesgartenschaujahr 2010 in der Felsenmeerstadt hat sich es sich Steve Wozniak nicht nehmen lassen, als Spieler mit von der Partie zu sein.
„Wir sind überglücklich“, so Butterflies-Kapitän Thomas Averhage. „Die vergangenen zwei Wochen waren sehr spannend“. Die ISPA (International Segway Polo Association) hatte vor zwei Wochen unter ihren Mitgliedern zur Abstimmung des Ausrichtungsortes aufgerufen; Als Mitbewerber war auch Denia (Spanien) mit am Start, wo schon 2016 die Europameisterschaft stattfand. „Ich glaube, es hat mit den Ausschlag gegeben, dass dort gerade erst ein großes erfolgreiches Turnier war“, sagt Thomas Averhage, „und wir können unseren Gästen hier auch ein großartiges Turnier bieten.“
An vier Tagen werden die Segway-Polo-Mannschaften gegeneinander antreten – das Ganze unter der Schirmherrschaft von Hemers Bürgermeister Michael Heilmann, der einer WM in seiner Stadt gespannt entgegenblickt. Titelverteidiger ist das Team aus Barbados, das 2015 das Finale gegen die Balver Mammuts, die deutsche Topmannschaft, in Köln gewann.
Die Hemer Butterflies steigen neben ihrem Training nun voll in die Organisationsphase ein, denn um eine Weltmeisterschaft zu stemmen, braucht es nicht nur besonders großes Engagement, sondern auch viel Kreativität. Die Butterflies wollen ihren Gästen aus aller Welt nicht nur ein perfektes Turnier im sportlichen Bereich bieten, sondern ihnen auch die Möglichkeit geben, die Stadt Hemer und die Umgebung kennen zu lernen.
Segway-Polo-Mannschaften gibt es aktuell in Deutschland, in den USA, auf Barbados, in England, Schweden, Finnland, Österreich, Spanien, im Libanon und den Niederlanden. Es bleibt spannend, welche Teams sich bei der Weltmeisterschaft ein Stelldichein geben.