Den Lenneradweg einfach mal testen

Radtour
Eine Radtour kann idyllische Momente bieten. Die Grünen bitten am Samstag, 15. September, zur Tour und wollen der Frage auf den Grund gehen, ob der Lennetalradweg auch im Alltag genutzt werden kann. (Foto: berggeist007 / pixelio.de)

Letmathe/Märkischer Kreis. Zu einer Radtour von Plettenberg über Werdohl und Altena nach Letmathe über den Lennetalradweg laden die Grünen im Märkischen Kreis am Samstag, 15. September, ein. Treffpunkt ist ab 11 Uhr am „AquaMagis“, Böddinghauser Feld 1 in Plettenberg. Gestartet wird um 11.30 Uhr.

Nach einer Zwischenstation an der Lenneterrasse in Altena mit kleiner Verpflegung gegen 13 Uhr geht es weiter nach Letmathe, wo die Radtour gegen 14.30 Uhr am Bahnhof endet. Begleitet wird die Fahrt von dem ADFC-Tourguide und Sprecher des ADFC im Märkischen Kreis Martin Isbruch sowie der Sprecherin und dem Sprecher der Grünen im Märkischen Kreis Dr. Rita Rüth und John Haberle. Die Strecke ist etwa 40 Kilometer lang und leicht zu fahren. Das Tempo wird moderat sein.

Der Startpunkt der Tour in Plettenberg ist sehr gut mit dem Zug (Fahrradticket nicht vergessen) vom Letmather Bahnhof, Abfahrt 10.32 Uhr in Richtung Siegen über Altena (Abfahrt 10.40 Uhr) und Werdohl (Abfahrt 10.49 Uhr) bis Plettenberg Bahnhof (Ankunft 10.55 Uhr) zu erreichen. Vom Bahnhof Plettenberg bis zum „AquaMagis“ sind es etwa drei Kilometer bis zum „AquaMagis“ über die L697 (straßenbegleitender Radweg) auf die andere Seite der Lenne und dann rechts auf den Böddinghauser Weg. Nach ca. 1,5 Kilometern rechts auf den Böddinghauser Feld (AquaMargis) einbiegen.

Ziel der Tour ist es, den Lennetalradweg auf seine Freizeit- und Alltagstauglichkeit zu testen.
„Die grünen setzen sich seit jeher für mehr Radverkehr ein. Das funktioniert aber nur mit einer guten Radinfrastruktur. Der Lennetalradweg ist zwar primär als Freizeit-Radweg gedacht, kann genauso aber als Alltagsradweg genutzt werden, weil er die größten Städte an der Lenne verbindet“, so der Grüne Kreissprecher John Haberle.

„Jahrelang wurde uns gesagt, dass man im Märkischen Kreis wegen der Topographie keine Radwege braucht, weil sowieso niemand Rad fahren würde. Jetzt haben wir Pedelecs auf den Straßen und entdecken die steigungsarmen Flussufer und Bahntrassen für den Radverkehr. Plötzlich wird das Fahrrad damit eine echte Alternative zum PKW, nur die Infrastruktur kommt da nicht hinterher“, ergänzt Kreissprecherin Rita Rüth.