Die Würde achten und Gutes bewirken

Hemer. Was macht eigentlich eine Gemeindeschwester? Auf diese Frage gaben kürzlich die Diakonissin und Gemeindeschwester Barbara Freitag, ihre Kollegin Christiane Böhm und Dorle Scheyer-Kuhlmann, die sich gerade in der Ausbildung zur Gemeindeschwester befindet, Antworten. Sie hatten ihre Aktion „Kirchenbank“ bei herrlichem Wetter auf dem Hemeraner Hademareplatz begonnen.
Die drei engagierten Frauen informierten über ihre Arbeit in den Gemeinden Hemer und Ihmert. Die nostalgisch wirkende Kirchenbank, vom Kirchenkreis Iserlohn ausgeliehen, zog die Passanten an. Vor diesem Publikum erläuterten die drei das breite Spektrum ihrer Arbeit. Nach dem diakonischen Grundsatz, die Würde eines jeden Menschen zu achten, wollen sie in den Gemeinden Gutes bewirken.
Die neuen Gemeindeschwestern werden im Mutterhaus des Diakoniewerks Ruhr-Witten innerhalb von drei Jahren diakonisch-theologisch ausgebildet. Es wird ihnen ein Fundament für ihre Tätigkeit gegeben. Die mannigfaltige Arbeit besteht aus Hausbesuchen, Kreativangeboten und Venetzungen zwischen den verschiedensten Institutionen.