Ein Dorf sieht grün: Sümmern vier Tage lang in Schützenfestlaune

Sümmern. (as) Nur noch ein paarmal schlafen, dann ist es soweit. Ganz Sümmern bereitet sich auf vier wundervolle Festtage vor. Die Schützenbruderschaft St. Sebastian feiert ihr Schützenfest – in der Zeit von Freitag, 27. Juli, bis Montag, 30. Juli, trägt das Kirschblütendorf Grün. Es wird gelacht, gefeiert und natürlich getanzt. Apropos: In diesem Jahr schwingen die Festgäste sowohl bei der Party am Freitag, als auch beim großen Festball am Samstag das Tanzbein erstmals zur Musik der Band „Schlussakkord“.

Freitag, 27. Juli, 19.30 Uhr: Das Fest kann beginnen. Die Schützen treten an der Gaststätte „Haus Deimann“ an. Von dort aus geht es mit dem Spielmannszug bis zum Festplatz auf der Hermannshöhe. Der Aufmarsch ist gleichsam das Signal für alle Anwohner, dass das Schützenfest nun seinen Anfang genommen hat. Auf der Hermannshöhe hat die Kirmes bereits um 19 Uhr geöffnet. Die Schützenparty mit der Band „Schlussakkord“ startet um 21.30 Uhr.
Der nächste Tag beginnt beschaulich. Erst am Spätnachmittag schlüpfen die St.-Sebastian-Schützen in festliche Gewänder. Das Schützenhochamt wird am Samstag, 28. Juli, um 18 Uhr in der St.-Gertrudis-Kirche gefeiert. Anschließend treten die Schützen wieder am Haus Deimann an. Es folgte eine Gedenkfeier für die Verstorbenen mit Kranzniederlegung und großem Zapfenstreich auf dem Kirchplatz. Mit von der Partie sind der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bamenohl und der Spielmannszug St. Sebastian Sümmern. Der Festzug setzt sich um 19.30 Uhr in Richtung Hermannshöhe in Bewegung. Der große Festball beginnt um 20 Uhr. Wieder sorgt die Band „Schlussakkord“ ab 21.30 Uhr für eine tanzfreudige Stimmung.

Am Sonntag, 29. Juli, ziehen die Kompanien und Abteilungen im Sternmarsch zum Antreteplatz und stellen sich ab 14.30 Uhr im Park für den Festzug auf. Der große Festzug setzt sich um 15 Uhr in Begegnung und zieht über die Laventiestraße und die Schützenstraße hinauf zum Schützenplatz. Die Parade wird an der Einmündung Am Westhang abgenommen.
Nach dem Platzkonzert aller teilnehmenden Kapellen und Spielmannszüge um 16 Uhr auf dem Schützenplatz legt die Jugend auf den Vogel an. Gesucht werden die Nachfolger des Jungschützenkönigspaars Phillip Salewski und Lina Claaßen.
Gefeiert wird anschließend beim großen Schützenabend mit Tanz zur Musik des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Bamenohl. Ein letztes Mal werden König Thomas I. (Willi) Will und seine Königin Simone Freiburg als Schützenmajestäten einen Festabend genießen können. Wenn am Montag gefeiert wird, das wissen sie, sind sie bereits das ehemalige Königspaar.
Der Eintritt zu der Party am Sonntag ist übrigens frei.

Mit einem Katerfrühstück ab 11 Uhr starten die Schützen in den alles entscheidenden Montag, 30. Juli. Ab 11.30 Uhr reicht die Kraft zum Aufmarsch zur Hermannshöhe. Oben werden die Schützen ab 12 Uhr mit einem Frühschoppen erfrischt. Die Freiwilllige Feuerwehr Bamenohl steuert zum Empfang der Ehrengäste die richtigen Töne bei.
Anschließend wird es ernst. Der Vogel muss dran glauben. Die Schützen legen auf den Schützenvogel an? Wer wird ihn von der Stange holen? Fest steht, dass sich einige Aspiranten auch diesmal wieder ein heißes Rennen liefern werden. Nach der Proklamation lassen die St.-Sebastian-Schützen den letzten Schützenfest-Abend gemütlich ausklingen.
Die Bewirtung liegt übrigens wieder in den Händen von Otto Kühling. Für den Kirmesbetrieb auf der Hermannshöhe zeichnet erneut die Familie Isken verantwortlich.