Energieeffizienz im Mittelpunkt

Beate Evers und Thomas Junge können mit Gelassenheit auf den 34. Iserlohner Autosalon am 8. Mai blicken, denn die Traditionsveranstaltung ist inzwischen in jeder Hinsicht ein echter Selbstläufer. (Foto: tg)

Iserlohn. (tg) Wer aktuell mit dem Gedanken spielt, sich ein neues Auto anzuschaffen, der sollte sich den 8. Mai 2011 im Kalender anstreichen. Denn dann lädt die Gesellschaft für Wirtschaftförderung (GfW) zum Autosalon in die Iserlohner Fußgängerzone zwischen Schiller- und Alten Rathausplatz – und „versüßt“ die nun schon 34. Auflage mit einem verkaufsoffenen Sonntag.

GfW-Geschäftsführer Thomas Junge kann, zusammen mit Beate Evers als Leiterin der Stadtinformation, auf eine voll ausgebuchte Freiluftmesse verweisen: „Fast alle örtlichen Autohändler sind wieder mit an Bord.“

Einzig die Freunde von Mitsubishi sowie Peugeot werden bei der Traditionsveranstaltung nicht auf ihre Kosten kommen können, da die jeweiligen Händler aus verschiedenen Gründen keinen Stand aufbauen werden.

„Gerade im Fall Peugeot ist dies ein wenig ärgerlich, denn die sind in puncto alternative Antriebe ja schon sehr weit“, so Beate Evers, die damit zugleich auf den diesjährigen Schwerpunkt der vorgestellten Modelle hinweist. „Zwar halten sich die Händler noch sehr bedeckt, was genau zu sehen sein wird, doch die Stichworte Elektroauto etc. fallen in allen Gesprächen immer wieder.“

Nicht ganz auf ihre Kosten werden zudem die Zweiradfreunde kommen, denn auch in diesem Jahr ließ sich wieder kein Händler überreden, in der Waldstadt Präsenz zu zeigen. „Mit Tommy‘s Kraftschmiede ist aber zumindest ein Teile- und Tuning-Anbieter vertreten.“

Dass die Veranstaltung inzwischen auch die Autohäuser in den benachbarten Städten anspricht, zeigt die Zusage des Hagener Audi-Händlers Max & Moritz. „Das kam uns ganz gelegen, denn diese Marke hat in Iserlohn keinen eigenen Standort“, begründet Beate Evers diese Premiere eines ortsfremden Unternehmens, und verriet mit einem Blick in die Zukunft: „Für 2012 haben wir auch schon Anfragen aus Menden und Hemer.“

Auf ein von der GfW organisiertes Rahmenprogramm wird auch 2011 wieder verzichtet. „Das wünschen die Autohändler ausdrücklich so, um in Ruhe ihre Gespräche mit Interessenten führen zu können“, sagt Junge. „Dadurch hat natürlich jeder Teilnehmer die Chance, selbst etwas auf die Beine zu stellen“, ergänzt Evers, und nennt als Beispiel eine geplante Modeschau. „Es wird mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei sein.“