GFI diskutierte: Sicherheit und Ordnung in Iserlohn

Die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion rund um das Thema „Sicherheit in Iserlohn“: (von links) Günter Giesecke von Bergh, Michael Kaufhold, Sebastian Fiedler, Ugur Ünal, Michael Pähler. (Foto: GFI)

Iserlohn. Trotz des Orkans „Friederike“ fanden zahlreiche Gäste am Donnerstag, 18. Januar, den Weg in den städtischen Saalbau nach Letmathe, um gemeinsam mit der Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Iserlohn“ (GFI) und den hochkarätigen Podiumsgästen über das Thema Sicherheit in Iserlohn zu diskutieren.

Auf Einladung der GFI nahmen Sebastian Fiedler, Stellvertretender Bundesvorsitzender BDK (Bund Deutscher Kriminalbeamter), Günter Giesecke von Bergh, Strafrichter beim Amtsgericht in Iserlohn, Michael Kaufhold, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft im Märkischen Kreis, Michael Pähler, Vorsitzender der BDK im Märkischen Kreis sowie Ugur Ünal, als Vorsitzender der GFI an der regen Diskussion teil. Im deren Rahmen kamen viele kritische Nachfragen auf den Tisch. Diese betrafen die Rahmenbedingungen der Polizeiarbeit im Märkischen Kreis, welche Iserlohner Plätze und Problemstadtteilen von Clans dominiert werden oder um die Stationierung des polizeilichen Einsatztrupps in Werdohl sowie die daraus resultierenden möglichen Auswirkungen auf Iserlohn.

Nicht alle Fragen konnten durch die anwesenden Vertreter der Polizei beantwortet werden. So blieb beispielsweise die Anzahl der eingesetzten Streifenwagen in Iserlohn und die Frage nach der polizeilichen Abdeckung in den iserlohner Randgebieten, vor allem in den Abendstunden, offen.

„Die Antworten der Podiumsgäste eröffneten den Teilnehmern interessante und zugleich erschreckende Einblicke in die Arbeit der Polizei, als auch in die personelle Ausstattung“, so Ugur Ünal. Die GFI fordert mehr Polizeipersonal für Iserlohn, weitere Indikatoren für statistische Auswertungen und ganz besonders innovative Kommunikationsstrategien zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit, damit die gefühlte Sicherheit verbessert werden kann.

Vor allem verlangt die GFI eine Intensivierung in der Zusammenarbeit zwischen Politik, Stadt und Polizei, da es sich beim Thema Sicherheit um einen Vielschichtigen Themenkomplex handelt, welcher nur bewältigt werden kann, wenn es gelingt diese behördenübergreifende Zusammenarbeit herzustellen.