Hemeraner Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Sie unterzeichneten die wichtige „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ (v.l.): Martin Gropengießer (CDU), Markus Falk, Silke Schulenburg (beide Hospizkreis), Bürgermeister Michael Heilmann, Eva Thielen (FDP und Hospizkreis), Gudrun Gille (Netzwerk Demenz), Knut Kumpmann (UWG), Antje Bötcher von Larcher (GAH) und Horst Riedel. (Foto: Stadt Hemer)

Hemer. In seiner letzten 2017er Sitzung hatten die Mitglieder des Rates der Stadt Hemer einstimmig beschlossen, eine „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ zu unterzeichnen.

Der große Wunsch der Vereine Netzwerk Demenz Hemer und des Ambulanten Hospizkreises Hemer erfüllte sich dann kürzlich bei der Urkunden-Unterzeichnung im Beisein von Vertretern aller Ratsfraktionen.

Bürgermeister Michael Heilmann wertete den offiziellen Akt als Startschuss einer noch besseren Vernetzung der Vereine und der handelnden Akteure mit der Stadt und untereinander: „Jeder Mensch hat das Recht, in der letzten Lebensphase würdige Unterstützung und Hilfe zu bekommen.“

An dieser Stelle sind auch der Hemeraner Hospiz-Verein und die Palliativstation der Paracelsus-Klinik zu erwähnen. Die beiden Vereine und die Verwaltung haben sich die Entwicklung einer Sorge-Kultur in der kommunalen, gemeindlichen, nachbarschaftlichen Ebene – also dort, wo die Menschen leben – zum Ziel gesetzt.