„Ich kann bald nicht mehr“

Iserlohn. Die Ehrenamtlichen sind in der Flüchtlingsarbeit nicht mehr wegzudenken. Sie setzen sich unentgeltlich und freiwillig für die geflüchteten Menschen ein, bringen sich selbst, ihre Gaben und Fähigkeiten, ihre freie Zeit und nicht selten auch finanzielle Mittel für ihre Arbeit ein. Manche „opfern“ sogar ihren Urlaub für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

Doch wer hilft den Helferinnen und Helfern, wenn sie an ihre Grenzen kommen? Wie können sie selbst merken und sich auch eingestehen, dass sie in ihrem Engagement zunehmend überlastet sind? Wie können sie gut für sich und für akzeptable Arbeitsbedingungen sorgen?

Kostenlose Informationsveranstaltung

Diese Fragen stehen im Blickpunkt der Informationsveranstaltung, zu der die Beauftragten für Flüchtlingsarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn einladen zum Thema: „Ich kann bald nicht mehr“ – Selbstfürsorge im Ehrenamt. Am Donnerstag, 12. Mai 2016, von 18 bis 19.30 Uhr werden im Varnhagenhaus, Piepenstockstr. 27, Themen wie Burnout, Depression und Belastung bei Ehrenamtlichen, Stressbewältigung durch Konzentration und Reduktion und Supervision, Beratung und Seelsorge bei Überlastungssyndrom besprochen.

Referent ist Dr. Matthias Hoof, Pfarrer und Diplompsychologe. Er ist seit 2016 Beauftragter des Kirchenkreises Iserlohn für die Arbeit mit geflüchteten Menschen. Die Teilnahme ist kostenlos. Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung bis Mittwoch, 11. Mai, unter AnmeldungFBI@diakonie-mark-ruhr.de gebeten.