Die Konzeptphase der Stadtentwicklung beginnt (v.l.): Hemers technischer Beigeordneter Christian Schweitzer, Michael Karolije, Sylvia Steiger, Michael Kretschmann (alle Fachdienst Stadtplanung und Umwelt), Dennis Sakowski, Alfred Körbel und Isabell Brand (alle Plan-Lokal) laden zur zweiten Runde der Stadtteilwerkstätten ab Mitte Juni ein. (Foto: Stadt Hemer)

Hemer. „Informieren, inspirieren, mitgestalten“ – dieses Auftaktmotto des Stadtentwicklungskonzeptes haben die Hemeranerinnen und Hemeraner bei insgesamt acht Stadtteilwerkstätten und online im vergangenen Herbst wörtlich genommen.

462 Ideen an 346 Orten standen nach der Analysephase bei der Onlinebeteiligung fest, durch die gut besuchten Stadtteilwerkstätten füllte sich die Datenbank sogar mit insgesamt rund 1.800 Anregungen, Hinweisen und Kritiken. Die interne Auswertung ist beinahe abgeschlossen, so dass in Kürze die Konzeptphase eingeläutet werden kann.

Ab sofort heißt es in abgewandelter Form: „informieren, abstimmen, mitgestalten“. Das neue Plan-Portal wurde online am 1. Juni freigeschaltet.

Was in der Zwischenzeit mit den eingegangenen Hinweisen geschehen ist, verrät Hemers technischer Beigeordneter Christian Schweitzer: „Die Vorschläge wurden zunächst kategorisiert und dahingehend unterschieden, ob sie in die Erstellung eines Stadtteilprofils einfließen, oder aber im Rahmen des Tagesgeschäfts der Verwaltung direkt bearbeitet werden können.“

Mit dem Tagesgeschäft meint Schweitzer beispielsweise Hinweise, die auf Verunreinigungen im Stadtgebiet, Baumrückschnitte oder defekte Straßenbeleuchtungen zurückgehen. Diese sind an die jeweiligen Fachdienste bei der Stadt Hemer weitergeleitet worden. Weitere Informationen zu diesen Vorgängen und den städtischen Ansprechpartnern sind unter www.plan-portal.de/hemer zu finden.

Alle anderen Ideen fließen in die jetzt beginnende Konzeptphase ein. Sie hat die Entwicklung von konkreten Projektvorschlägen zum Ziel. Das Plan-Portal 2.0 begleitet auch diesen Schritt als Informations­plattform. Bürger können sich seit dem 1. Juni über die Analyseergebnisse der ersten Phase, über die Stadtteilprofile und die anstehenden Termine informieren.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich über die ersten Konzeptvorschläge zu informieren. Schweitzer: „Wir beschäftigen uns mit den Fragen: Wie können sich die einzelnen Stadtteile profilieren, welche Förderprojekte sollten vorrangig umgesetzt werden?“