Iserlohn: Falsche Polizisten am Telefon

Wochenkurier Meldungen
Meldungen aus der Region
Iserlohn. Die falschen Polizeibeamten versuchen auch im neuen Jahr weiter ihr Glück, indem sie ältere Mitbürger betrügen. Der Polizei liegt allein vom Sonntagabend, 6. Januar, rund ein Dutzend Anzeigen von 62- bis 82-Jährigen vor – überwiegend aus Iserlohn.
Es ist die altbekannte Masche: Zwischen 20 und 23 Uhr klingelt bei den Senioren das Telefon. Es meldet sich ein Mann, der sich als Polizist vorstellt. Meist erzählt er eine Geschichte über festgenommene Einbrecher.
Die Anrufer sprechen meistens akzentfrei Deutsch und kennen sich scheinbar in der jeweiligen Stadt aus. Sie wollen letztlich Informationen über vorhandene Wertsachen.
Irgendwann im Verlaufe des Gespräches bieten die Betrüger an, Geld, Schmuck oder andere Wertsachen abzuholen und „sicher“ zu verwahren. „Sicher“ ist allerdings nur, dass die Senioren ihre Werte nicht wiederbekommen.
Leider fallen immer wieder ältere Menschen auf diese Betrugsmasche herein, obwohl sie eigentlich schon von den falschen Polizeibeamten gehört oder gelesen haben. Die Polizei rät, solche Anrufe direkt wieder zu beenden. Die Senioren sollten sich erst gar nicht in ein Gespräch verwickeln lassen. Generell sollte man Fremden gegenüber am Telefon auch keine Auskünfte über vorhandene Wertsachen oder persönliche Lebensverhältnisse geben.
Im Zweifelsfall können sich Betroffene auch an den echten Notruf 110 der Polizei wenden. Diesmal war der „falsche Polizist“ bei keinem Anruf erfolgreich.

 

Anzeige