Iserlohner Sommernächte ziehen 2018 auf den Fritz-Kühn-Platz

Der strahlende Sonnenschein und die gute Laune passte bei der Präsentation des Konzepts für die Iserlohner Sommernächte schon einmal. (Foto: Heiko Cordes)

Iserlohn. (hc) Wenig überraschend, wenn man sich den Schillerplatz in diesen Tagen anschaut, dürfte die Ankündigung der Veranstalter der Iserlohner Sommernächte sein, dass die Veranstaltungsreihe ein neues „Zuhause“ suchte. Gefunden haben sie das am Fritz-Kühn-Platz. Bürgermeister Peter Paul Ahrens betonte zwar, dass er „ein Freund des Schillerplatzes“ wegen dessen zentraler Lage in der Innenstadt sei. Doch mit den Sommernächten sieht er durchaus den Auftakt dafür, dass die Iserlohner Bürgerinnen und Bürger wieder etwas mehr an den Fritz-Kühn-Platz „herangeführt“ werden.

Unbestritten ist, dass nach der Umgestaltung der Platz viel Potential für Veranstaltungen bietet. Und das begeistert Sven Wiedemeyer von Liveprojekt nachhaltig. Voller Freude und vor allem Vorfreude auf die Sommernächte schwärmte er von dem neuen Veranstaltungsplatz.

„Wir haben hier mehr Platz, mehr Raum Sitzmöglichkeiten aufzustellen und einen Kinderspielplatz“, zählt er einige Vorzüge auf.

Die Fläche zwischen Bauernkirche und Obersten Stadtkirche bietet den Veranstaltern eine einmalige Kulisse, die „sich viele andere Veranstalter wünschen würden“, so Wiedemeyer. Der Ansatz der Sommernächte: „Umsonst und draußen – an einem besonderen Ort – für alle Generationen“ haben die Veranstalter bereits erste Taten folgen lassen. So sollen rund 50 Sitz-/Liegekissen zum Relaxen im Park einladen. Diese liegen während der vier Veranstaltungen aus und können nach Herzenslust belegt werden.

Insgesamt gibt es vier feste Termine: Iserlohn goes 50th (20. / 21. Juli), Folk-&Pagen-Festival Iserlohn (27. / 28. Juli), Genuss Pur (2. bis 5. August) und Beat Garden (24./25. August).

Der neue Veranstaltungsort inspirierte geradezu zu einem Folk-&Pagenfestival sowie einer engen Zusammenarbeit mit den umliegenden Akteuren.

Das Stadtmuseum bietet den Iserlohner Gastronomen beispielsweise die Möglichkeit, Gerichte aus einem fast 200 Jahre alten, handgeschriebenen Kochbuch einer Iserlohnerin nachzukochen. Dieses besonders „schmackhafte“ Exponat stellt Museums-Chef Gerd Schäfer zur Verfügung und sorgt so für eine lokale Belebung im Lokal.

Und falls während der Veranstaltungstage Regen fällt, so haben Wiedemeyer und die Stadt dieses nasse Probleme bereits in Anriff genommen. Drainagen sollen Abhilfe schaffen. „Solange es ‚normal‘ regnet, dürfte es kein Problem werden. Wenn ein richtiger Sauerländer Dauerregen kommt, dann reicht das natürlich nicht“, sagt Wiedemeyer.