Ja zur Zusammenführung der Schulen – aber wie?

Iserlohn. Noch bleibt alles, wie es ist. In seiner Sitzung
am Dienstag, 15. November 2016, hat der Rat der Stadt Iserlohn beschlossen, die
Entscheidung über die zukünftige räumliche Anbindung der Gesamtschule Iserlohn
am Standort Nußberg und des Grundschulverbundes Nußberg/Gerling­sen zu
vertagen. Gleichzeitig beschloss der Rat, die in der vergangenen Woche gefasste
Beschlussempfehlung des Schulausschusses, laut der der Standort Nußberg des
Grundschulverbundes Nußberg/Gerlingsen aufgegeben werden soll, außer Kraft zu
setzen.
Die Verwaltung wurde vom Rat zudem damit beauftragt, eine neue
Beschlussvorlage zu dem gesamten Themenkomplex zu erstellen, in der bislang
offen gebliebene Fragen beantwortet werden sollen. Überdies wurde die Verwaltung
damit beauftragt, eine im Verwaltungsvorstand am Dienstagmorgen erörterte
Alternative zu den bisher vorliegenden Varianten A (Zusammenführung der
Gesamtschule Iserlohn am Standort Nußberg unter Nutzung der Räumlichkeiten der
Grundschule Nußberg bei gleichzeitiger Verlagerung der Grundschule nach
Gerling­sen) und B (Zusammenführung der Gesamtschule Iserlohn am Nußberg
ohne die Verlagerung der Grundschule Nußberg) auszuformulieren.
Eindeutiger Wille der Politik ist weiterhin die Zusammenführung der
Gesamtschule am Nußberg. Kern der dritten Variante ist es daher, eine Lösung zu
erarbeiten, die sowohl den Interessen der Grundschule Nußberg als auch den
Interessen der Gesamtschule Nußberg Rechnung trägt.
Ausgangspunkt von Variante III, die der Politik alternativ zusätzlich noch
vorgestellt werden soll, sind die bereits 2011 vorgestellten Vorplanungen des
Kommunalen Immobilien Managements zur Verbesserung der räumlichen Situation der
Gesamtschule. Variante III soll den Inhalt haben, in einem ersten Schritt für
die bisher in Containern untergebrachte Oberstufe der Gesamtschule eine bauliche
Lösung zu erarbeiten und gleichzeitig einen dringend erforderlichen neuen
Mensabereich sowie ein neues Forum (Aula) für die Schule zu schaffen. Nach der
Fertigstellung dieser Baumaßnahmen könnte – die politische Zustimmung
vorausgesetzt – auf der Basis der dann aktuellen Schülerzahlenprognosen eine
Bedarfsermittlung erfolgen, welche zusätzlichen Baumaßnahmen noch erforderlich
sind, um die bisher in Gerlingsen untergebrachten Stufen 5 und 6 der
Gesamtschule an den Nußberg zu verlagern.